Planungen: Jugendtreff am Morlaixplatz

Von: -ks-
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Nach Aufgabe der Kaiser‘s-Filiale am Morlaixplatz steht das Ladenlokal leer. Nun plant die Stadt Würselen, dort unter anderem einen Jugendtreff einzurichten. Foto: Karl Stüber

Würselen. Der Plan, die Stadtbücherei vom Kulturzentrum Altes Rathaus an der Kaiserstraße in das Gebäude der auslaufenden Hauptschule an die Lehnstraße zu verlegen, ist offenbar ad acta gelegt worden. Und auch die Überlegung, im Alten Rathaus einen Jugendtreff einzurichten, ist damit offenbar vom Tisch.

Gegen beide Vorhaben war erhebliche Kritik laut geworden. Die geänderte Vorgehensweise ist dem überarbeiteten Integrierten Handlungskonzept (IHK) für die Würselener Innenstadt zu entnehmen, das jetzt im Umwelt- und Stadtentwicklungsausschuss Thema war.

Das Gymnasium hatte für eine Verlegung der Stadtbücherei in das nahe Gebäude der (Noch)-Hauptschule plädiert, in der zurzeit die Gesamtschule heranwächst, die aber 2019 ein neues Domizil an der Krottstraße bekommen soll. Dann könnte das freiwerdende Haus vom Gymnasium mitgenutzt werden. Das Gymnasiums wollte im Erdgeschoss ein Medienzentrum haben, eben die Stadtbücherei.

Gegen die Verlagerung und die damit wohl verbundene schulische Ausrichtung der Bibliothek hatte sich unter anderem der Förderverein Stadtbücherei ausgesprochen.

Nun kann also die Bücherei im Alten Rathaus bleiben. Der geplante und als dringend erforderlich angesehene Jugendtreff soll nun anderenorts eingerichtet werden: in dem ehemals von Kaiser‘s genutzten Ladenlokal am Morlaixplatz in dichter Wohnbebauung und direkt gegenüber dem „neuen“ Rathaus. Die Stadt Würselen will den leer stehenden Geschäftsraum kaufen. Zudem sollen dort die Kunstakademie und die Volkshochschule Flächen nutzen dürfen.

Aber wie sollen die Mittel dazu aufgebracht werden? In einem Gespräch mit Vertretern der Bezirksregierung Köln und des zuständigen Ministeriums ist laut Stadtverwaltung geraten worden, diese Maßnahme für das neue Förderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ anzumelden. Der Fördersatz betrage 90 Prozent, die Antragsfrist ende am 3. Mai.

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