Würselen - „Pius am Mittwoch”: Junge Talente kommen groß raus

„Pius am Mittwoch”: Junge Talente kommen groß raus

Von: ehg
Letzte Aktualisierung:
wue_piusmittwoch_bu
Können stolz auf ihr Talent und ihr Können sein: Beim Konzert im Pfarrsaal St. Pius X. setzten sich viele Musikschüler in Szene. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Unter dem Motto „Hier spielt die Musik” hatte der musizierende Nachwuchs viel Platz bei „Pius am Mittwoch”. Zwei Stunden lang zeigten 18 junge Musiker ihr Können. Eltern, Großeltern und die Musiklehrer drückten dabei im Pfarrheim an der Ahornstraße fest die Daumen.

Am Ende gab es nur zufriedene Gesichter - so sehr hatten alle bei ihren musikalischen Darbietungen überzeugt. Die Palette des Präsentierten war groß und reichte von Bach über die Wiener Klassik bis hin zu zeitgenössischen Komponisten. Romy Rademacher (Klavier), Mona Renardy (Violine) und Moritz Busch (Violoncello) machten die Zuhörer mit recht unbekannten Komponisten bekannt. Zu Gehör gebracht wurden „Regen” von Victor Kossenko, „Allegro” von Joseph-Hector Fiocco und „Gavotte” von Jean Baptiste Lully.

Ein Kinderlied

Zoe Freitag (Violine) intonierte beherzt das „Mailied” von Mozart und das Kinderlied „Schneeflöckchen, Weißröckchen”. Mit der „Ode an die Freude” verbeugte sich Soraya Häfner (Violine) vor Ludwig van Beethoven. Carolin Rolle (Violoncello) empfahl sich mit Antonin Dvoraks Humoreske B-Dur, bevor Marie Radermacher Variationen von Charles Danca spielte. Mit Astrid Braune (Flöte) und Felix Möhler (Violoncello) ging es in die Pause. Sie zogen das Publikum mit Romanzen von Robert Schumann und „Prelude” aus der Suite Nr. 1 von Johann Sebastian Bach in ihren Bann.

Mit Georg Philipp Telemanns 2. Satz aus dem Konzert für Viola und Orchester (Klavier) in G-Dur ging es weiter, Madita Thoma brillierte dabei auf ihrem Instrument. Auf seiner Trompete setzte sich Aaron Fehr in Szene, als er Joseph Haydns 2. Satz aus dem Konzert für Trompete und Orchester in Es-Dur intonierte. Dem bulgarisch-deutschen Komponisten Ivan Shekov erwiesen Selin Güner (Flöte) und Benedict Steffens (Klavier) mit „Troll” und „Tanz der Zwerge” die Ehre. Mit der Meditation aus der Oper „Thais” von Jules Massenet verzauberten Dorothea Setzer (Violine) und Christina Setzer (Klavier) ihr Publikum.

Aus dem Ballett „Romeo und Julia” sowie „Tanz der Ritter” von Sergeij Prokofieff brachte Anastasia Nemchenok (Klavier) schwierige Stücke zu Gehör. Beschwingter ging es bei „Eine kleine Nachtmusik” von Mozart zu: Katrin Mathea (Violine), Madita Thoma (Violine) und Annika Thoma (Violoncello) bereiteten diesen Ohrenschmaus. Voller Temperament setzte Dorothea Setzer (Violine) mit dem „Czardas” von Vittorio Monti einen glänzenden Schlusspunkt. Begleitet wurden die jungen Musiker von Girgori Rapoport (Violine) sowie Natalia Gordeeva, Martin Busch, René Rolle und Hans-Günter Leuchter (alle Klavier).

Eine Neuauflage von „Hier spielt die Musik” wird es im kommenden Jahr geben.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert