Würselen - Pfarrheim wird zur Herberge für Pilger

Pfarrheim wird zur Herberge für Pilger

Von: Nina Krüsmann
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Die Düsseldorfer Pilgergruppe machte auf ihrem Weg nach Aachen Halt in Würselen. Foto: Uschi Weisgerber

Würselen. Die Pfarre St. Sebastian hatte in der vergangenen Woche Besuch von einer Pilgergruppe aus Düsseldorf. „Pilgern – das bedeutet, sich auf den Weg zu einem Ziel zu machen und manchmal auf dem Weg das Ziel zu entdecken“, erklärt Ursula Weisgerber, Pastoralreferentin in St. Sebastian.

Eben dies galt auch für die zehn Düsseldorfer Männer und Frauen, die ein Stück entlang des Jakobsweges nach Würselen pilgerten. „Die Pilger sind eine Gruppe Wohnungsloser, die zu Hause in Wohneinheiten leben, die die Ordensgemeinschaft der Armen Brüder des heiligen Franziskus in Düsseldorf führen. Sie stehen in engem Bezug zu den Schervier-Schwestern aus Aachen“, erklärt Weisgerber.

Unterstützt von einem Begleitfahrzeug begannen die zehn Teilnehmer ihren Weg in Jackerath und pilgerten von dort aus nach Aachen - zum Gründungsort der Franziskus-Brüderschaft. Da diese Strecke unmöglich an einem Tag zu bewältigen ist, übernachtete die Gruppe an verschiedenen Orten.

Die Pfarrei St. Sebastian bereitete den Pilgern einen herzlichen Empfang in der Kirche St. Lucia in Broichweiden. Ein Imbiss auf dem Plateau des Kirchturms bot gleichzeitig die Gelegenheit für einen herausragenden Ausblick und zum Gespräch in geselliger Runde. Nach dem Besuch in der St. Jobser Kapelle kamen die Pilger in St. Sebastian an und schlugen im Pfarrheim ihr Quartier auf. Ein gemeinsames Abendessen im Haus der Pfarrei bildete den Abschluss dieses langen, anstrengenden Tages.

Gestärkt mit einem kräftigen Frühstück begann am nächsten Morgen die letzte Etappe des Weges nach Aachen. Gerne drückte die Pfarrsekretärin noch zuvor jedem Pilger den Stempel der Pfarrei in seinen Ausweis. Nach einer Besichtigung der Pfarrkirche St. Sebastian machten sich die Gäste dankbar und mit einem frohen Lachen auf dem Gesicht auf die letzte Etappe nach Aachen, wo sie noch eine Nacht im Hause der Schervier-Schwestern verbrachten.

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