Pfarrer Ferdi Bruckes erinnert an die Einweihung von St. Wendelinus

Von: mas
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Hochamt zum Jubiläum: In Bettendorf wurde feierlich an die Einweihung der Kirche St. Wendelinus vor 50 Jahren erinnert. Fotos (2): Sigi Malinowski Foto: Sigi Malinowski
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Der Kirchenchor Oidtweiler präsentierte sich modern und traditionell und gab der Jubiläumsfeier einen ganz eigenen Anstrich. Foto: Sigi Malinowski

Alsdorf/Baesweiler. Pfarrer Ferdi Bruckes liebt die Menschen. Das kommt in seiner sehr eigenen und herzlichen Weise immer wieder zum Ausdruck. Wohl auch deshalb schwang so viel Begeisterung in seinen Worten mit, als er aus der Gründerzeit der Pfarrkirche St. Wendelinus in Bettendorf erzählte.

„Hier muss ja eine Menge los gewesen sein“, vermutete der Priester. Das habe er aus dem Vorbericht unserer Zeitung entnehmen können, merkte er gerne an. Drei Tage hatte die Pfarre die Einweihung ihrer Kirche gefeiert. Beginnend am 18. Oktober 1964. Genau auf den Tag – 50 Jahre später – wurde wieder gefeiert. Zwar nicht drei Tage lang, dafür aber kurz, herzlich und intensiv. Ferdi Bruckes erinnerte daran, dass die Kirche zwar kommunal zu Alsdorf, die Pfarre aber seit der Fusion mit der Kirchengemeinde St. Martinus Oidtweiler nun zu Baesweiler gehöre.

Im voll besetzten Gotteshaus merkte der Pfarrer an: „Wir haben heute Grund, Danke zu sagen.“ Kirchengebäude und -bauten seien kein Selbstzweck. „Kirchen sind immer Häuser Gottes in denen sich die Menschen versammeln“, sage Bruckes. Er erhielt während der Messe Unterstützung vom Konzelebranten Dieter Fritsch aus Oidtweiler. Die Menschen können „in den Kirchen die Nähe Gottes spüren und sich hier zu Hause fühlen“.

Im Beisein des Vorstandes der Kirchengemeinde St. Marien Baesweiler und weiterer Ehrengäste aus Politik und Verwaltung der Städte Alsdorf und Baesweiler hatte vor dem Hochamt die Freiwillige Feuerwehr Bettendorfs und ihr Leiter Stefan Königs einen Kranz zu Ehren der Toten aus beiden Weltkriegen und weiterer Verstorbener niedergelegt.

Pfarrer Bruckes stellte in seiner Predigt heraus, dass „sich mit der Einweihung dieser Kirche ein sehnsüchtiger Wunsch der Gemeinde erfüllt hat“. Ganz feine Akzente bekam die schlichte aber sehr würdige Feier durch den Kirchenchor Oidtweiler/Bettendorf. Dirigiert von Helmut Esser, setzte der Chor zu einer Interpretation des Leonard-Cohen-Songs „Hallelujah“ an, die allen sichtbar unter die Haut ging. Ebenso berührend nahmen sich die Beiträge der Oidtweiler Blaskapelle aus, die von Bernhard Thelen dirigiert wurde.

Bruckes vermied es, lange Namenslisten von Ehrengästen herunterzubeten. Er stellte nur einen Mann heraus, an dem die 50 Jahre Bettendorfer Kirche eng festgemacht werden konnten: Josef Gillessen, Organist und Pfleger der Kirche ist einer, „der alles mitgebracht hat, was man für Gott tun konnte“. Glückwünsche, aber keine Reden bestimmten die Zeit nach dem Gottesdienst in der Kirche. Ein wenig anders wurde gefeiert, aber sehr erfrischend...

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