Peru-Arbeitskreis zeigt die beeindruckend farbige Bilderwelten

Von: ch
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Die Eröffnungsmesse wurde von Juan Pablo Raimundo auf der Gitarre und gesanglich mitgestaltet, anschließend eröffnete Pfarrer Herman van den Berg die Ausstellung. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Die farbigen Bilderwelten und Mythen der Bauern von Apalín hoch in den Anden von Nordperu haben in der Straßer Pfarrkirche St. Josef Einzug gehalten.

Organisiert hat die Ausstellung der 48 Tafeln und Bildern der Peru-Arbeitskreis der Gemeinde. Ein Bild nach dem anderen konfrontiert die Betrachter damit, wie lebendig noch immer vorchristliche Ideen in der Heimat der Künstler ist. Mit spitzen Ohren treten, mit um den Leib gewundenen farbigen Ringen, zerstörerische Wesen und Dämonen, die so genannten Shapis, in Erscheinung.

Von klaren, gegenpolig und paarig aufgebauten Strukturen zeugt ein weiteres Werk aus der Hand von Schülern: Mann und Frau liegen zu Bett, darüber Sonne und Mond, die weniger wie Gestirne am Himmel denn wie Wesen aus Fleisch und Blut aussehen.

Ähnlich lebendig, ja unmittelbar menschlich wirken die Seelen der Verstorbenen, die in weißen Kleidern mit roter Schärpe zwischen Sternen und anderen Gestirnen über das hellblaue Firmament spazieren. Es geht lebendig und sehr farbig zu, wenn die jungen Maler aus Apalín zu ihren Stiften greifen. Vergangenheit und Gegenwart auf einer Fläche vereint – St. Josef wird zum Ort einer faszinierenden Begegnung.

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