Paveier freuen sich auf die „außergewöhnliche Location“

Von: Beatrix Oprée
Letzte Aktualisierung:
12760710.jpg
Laden ein: (v.l.) Erster Beigeordneter Hubert Philippengracht, Bereichsleiter Josef Poqué, die Paveier Johannes Gokus und Bubi Brühl sowie SSV-Geschäftsführer Manfred Borgs und Vorsitzender Gerd Schwartz. Foto: Oprée

Herzogenrath. „Das Ambiente hier! Klasse!“ Bubi Brühl ist restlos begeistert. Vom erhabenen Burghof aus hat er den im Zuge der Euregionale 2008 kräftig aufgemöbelten Burggarten samt Bühne in Augenschein genommen. „Wir freuen uns richtig darauf, an dieser außergewöhnlichen Location zu spielen“, schwärmt auch Kumpel Johannes Gokus.

Die beiden Musiker der Kölsch-Kultband „Paveier“ sind eigens nach Herzogenrath gekommen, um den 9. September klarzumachen. Dann wollen Brühl und Gokus es zusammen mit Detlef Vorholt, Klaus Lückerath, Sven Welter und Markus Steinseifer richtig krachen lassen auf den Bühnenbrettern unterhalb der Burgzinnen. „Leev Marie“ vor historischer Kulisse sozusagen.

Erklärtermaßen zur besonderen Freude des Ersten Beigeordneten Hubert Philippengracht: „Ich habe die Paveier vor 30 Jahren schon gesehen, damals bei Hubert Geulen in Eilendorf.“ Auch Bubi Brühl, Paveier-Mitgründer, kann sich an das legendäre Saaltheater an der von-Coels-Straße noch gut erinnern – das zurzeit übrigens, neun Jahre nach seiner Schließung, in moderne Wohnbebauung umgewandelt wird. Nun also die Burgbühne in der Rodastadt: Ein schöner, gemütlicher kölscher Abend soll es werden, zu dem die Stadt und der Stadtsportverband (SSV) im Rahmen des 7. Burgsommers einladen.

„Auf der Suche nach guten Gruppen gibt es nicht viel Auswahl“, sagt SSV-Geschäftsführer Manfred Borgs augenzwinkernd. In Zusammenarbeit mit dem Kulturamt, hier hebt er Josef Poqué und Nadine Schwartz besonders hervor, sei es dann aber gelungen, die kölschen Aushängeschilder zu gewinnen, die sonst locker Veranstaltungsstätten wie die Köln Arena füllen.

Brühl und Gokus indes geben sich unprätentiös, hautnah am Publikum sind sie am liebsten. „Paveier“, so erklärt Brühl, „so hießen im Mittelalter die Pflasterer.“ Jungs, die anpacken können, die ehrliche Arbeit abliefern – dieser Name soll Verpflichtung sein. Und da ist es für die „Paveier“ auch klar, ein eigens für das Benefizkonzert auf der Burg Rode zugeschnittenes rund dreistündiges Vollprogramm mit Pause hinzulegen.

In dem die „Marie“, die im Januar die Charts eroberte und zum Sessionshit schlechthin avancierte, natürlich nicht fehlen darf. Aber auch weniger bekannte Songs aus der 33-jährigen Bandgeschichte sind dabei, vielfach ruhig, mitunter rebellisch, sozialkritisch. Zugaben inklusive, „erst wenn Blaulicht zu sehen ist, hören wir auf...“

Die Vorfreude auf die Burgbühne steht Brühl und Gokus ins Gesicht geschrieben, auch wenn sie im Jahr im Schnitt rund 100 Auftritte absolvieren – zuzüglich zur Großkampfzeit im Karneval.

Nun hoffen die Veranstalter nur noch auf eine Riesenresonanz – vor allem, da der Konzerterlös der Aktion „Sport hilft – nicht nur Dir“ zu Gute kommen soll, die sich momentan der Integration von Flüchtlingen widmet.

Leserkommentare

Leserkommentare (1)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert