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Pastor Christian Kittel feiert 85. Geburtstag

Von: Holger Bubel
Letzte Aktualisierung:
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Freut sich über die vielen Glückwünsche zu seinem Ehrentag: Pastor im Ruhestand Christian Kittel.

Alsdorf. Wenn Pastor im Ruhestand Christian Kittel auf sein langes Leben zurückblickt, stellt er fest: „Ich bin glücklich und zufrieden, wie es gelaufen ist.“ Am kommenden Sonntag, dem 12. Januar, feiert der Gottesmann seinen 85. Geburtstag.

Das tut er zunächst ganz still, (fast) nur für sich, mit einer Heiligen Messe in seiner Wohnung, dem alten Pfarrhaus von St. Mariä-Heimsuchung in Schaufenberg, das er auf Einladung des Bistums Aachen noch bewohnt. Hier war er 40 Jahre lang Pastor, hat über Generationen Kinder getauft, die Kommunion erteilt, gefirmt, verheiratet – und auch manch liebgewonnen Menschen mit zu Grabe getragen.

„Um eine Heilige Messe zu feiern, müssen mindestens zwei Personen zusammen sein, daher werden Schwester und Bruder mit dabei sein“, freut sich Pastor Kittel auf diesen besonderen Morgen in seinem Leben.

An den haben bereits einige seiner zahlreichen Weggenossen gedacht und Glückwünsche übersandt. Ganz oben auf der Liste: Bischof Heinrich Mussinghoff, aber auch Bundestagsmitglied Helmut Brandt und Heinz Laschet, Vater von Armin Laschet, stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU.

Diese und weitere Persönlichkeiten hat Christian Kittel, das Erste von neun Kindern seiner Familie, in seinem langen Leben kennengelernt. Aber der – soweit es seine Gesundheit noch zulässt – rührige Ruheständler freut sich auch über Gratulationen „weniger prominenter“ Mitbürger: „Die Menschen, besonders dabei die Kinder der Pfarrgemeinde lag mir immer ganz besonders am Herzen.“

Und von sich aus spricht er ein in Kirchenthemen heikles Thema an. Dass er als Pastor nie hat eine Ehe eingehen können hat er als große, ihm nicht leicht gefallene Aufgabe angesehen: „Die Kraft, die man in eine Ehe schenkt, schenken wir Pfarrer den Menschen in der Gemeinde.“ Dass innerhalb der Zölibatsdiskussion stets von den „Abtrünnigen“ die Rede sei, bedrücke ihn: „Warum verliert man kein Wort über die Mehrheit, die sich an das Zölibat hält?“

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