Würselen - Passo Avanti haucht klassischen Musikstücken neues Leben ein

Passo Avanti haucht klassischen Musikstücken neues Leben ein

Von: fs
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Überzeugen mit Spielfreude und einer interessanten musikalischen Mischung aus Klassik und Jazz: die Musiker von vom Quatett Passo Avanti. Foto: Sebastian Korp

Würselen. Das Kulturforum Würselen begeht in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag. Mit rund 400 Mitgliedern zählt das Kulturforum zu den großen Vereinen der Stadt, besonders im Bereich der Kultur. Diesen Erfolg möchte der Vorstand gebührend feiern und hat ein entsprechend anspruchsvolles und unterhaltendes Programm mit dem Quartett Passo Avanti zusammengestellt.

Am Samstag, 16. September, spielt im Alten Rathaus, Würselen, Kaiserstraße, das Quartett Passo Avanti, in der Besetzung Julia Bassler – Violine, Alexander von Hagke – Klarinette, Bassklarinette, Flöte und Piccolo, Vlado Grizelj – Gitarre und Eugen Bazijan – Cello. Beginn des Konzerts ist um 19 Uhr.

„Bach hätte seine Freude an Passo Avanti gehabt, davon sind wir überzeugt“, heißt es auf BR Klassik, und NDR Kultur berichtet begeistert „Das Quartett Passo Avanti verhandelt die musikalischen Parameter vorhandener Stücke neu – heraus kommt eine spannende Mischung aus Klassik und Jazz. (...) Die Verwandlungen sind witzig und voller Ideen. (...) Der Spaß am Arrangieren und Improvisieren steht im Vordergrund und das überträgt sich auch beim Hören.“

Unerhört moderne Klassiker

Passo Avanti haucht mit unbändiger Spielfreude und Virtuosität Klassikern neues Leben ein; Klassiker, die zu ihrer Zeit unerhört modern waren. Die sogenannten alten Meister, Komponisten wie Bach, Brahms und Verdi, sie waren allesamt musikalische Avantgardisten, experimentierfreudig und offen für Neues.

Welche Musik würden sie wohl heute machen? Passo Avanti verschafft uns einen Hauch Ahnung davon. Das Quartett übersetzt wohldurchdacht bekannte Werke in eine moderne Klangsprache und formt sie neu, ohne dabei ihren ursprünglichen Geist zu verfälschen. Im Gegenteil, durch ihre Eigenarrangements werden die Stücke wieder so aufregend, wie sie es zu ihrer Entstehungszeit waren. Dabei klingen sie nie gekünstelt, nichts wirkt forciert, sondern allem wohnt eine grundlegende Natürlichkeit inne.

Wenn die vier spielen, entsteht ein reger Dialog zwischen den einzelnen Stimmen, der wunderbare neue Nuancen aus den Originalen herauskitzelt – sie erstrahlen in einem vollkommen neuen Glanz. Dieser Glanz spiegelt sich auch in dem mehrdeutigen Titel des zweiten Albums des Quartetts wider – er lässt sich auf die Titel, die Stilrichtungen sowie auf die Musiker beziehen: „Finest Blend“–ja, in der Tat.

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