Party macht Lust auf mehr

Von: mas
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Gut drauf: Oidtweilers Jungges
Gut drauf: Oidtweilers Junggesellenverein riss die jungen und jung gebliebenen Partygäste für eine ganze Nacht mit. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Das musste den Partymachern runtergehen wie Öl und Bestätigung für die Plackerei sein: „Ich hol mir hier schon mal ein bisschen Vorfreude für meinen Ischgl-Urlaub in knapp zwei Monaten”, tanzte Angie Willms aus Übach-Palenberg die Fläche der Halle Moll rauf und runter.

Die 40-Jährige genoss die Après-Ski-Fete, die die Junggesellen Oidtweilers feierten. Mit ihrem Bruder Frank „Boy” Schmitz ließ es Angie ordentlich krachen. Die Party am Schwarzen Weg wurde trotz des Dauerregens am Nachmittag gut besucht.

„Wir sind schon froh, dass es am Abend ein bisschen trockener wurde”, sah Andi Esser, Vorsitzender des ausrichtenden Junggesellenvereins Oidtweiler, gelöster zu Partybeginn nach oben. Schließlich hatte der JVO auch diesmal einen Riesenaufwand betrieben, um die angesagte Winterfete in Baesweiler zu besten Bedingungen auszurichten. Dass man schon morgens um 8 auf den Beinen war, die Nacht in der Halle verbracht hatte und morgens viele Kubikmeter Schnee schippte, der extra aus Neuss nach Oidtweiler gebracht wurde, steckte Junggeselle Sven Pauluschke weg. Er, der wie Chris Heutz, Markus Dammers oder Marc Mertens an der Eistheke draußen Dienst schieben musste, tat das gerne. „Wir haben seit Jahren zwar nicht mehr die Band nebenan in der Halle gesehen, weil wir die ganze Nacht durcharbeiten, aber das macht nichts. Die Leute sollen halt Spaß haben. Dafür tut man das gerne”, ließen Sven und Co. „die Finger fliegen”.

Drinks an der Außentheke

Auch, um Gästen wie Cassandra Piernikarczyk, ihrem Freund Sandro Elsner und den beiden Begleiterinnen Ida-Tabea Alexandrowitz und Sophia Hermanns aus Mariadorf einen coolen Drink an der Außentheke zu servieren. Dass es den Party-People nicht kalt wurde, dafür sorgte auch DJ Dune. Während drinnen in der Halle die Band „Famous” wie schon im vergangenen Jahr unter Beweis stellte, dass sie zum festen Inventar der Sause gehört.

Etwas „verhaltener” nahmen Oidtweilers Ortsvorsteher Bernd Kockerols und sein Freund Manni Hansen das schäumende Partyleben mit. Die beiden warteten, so drückte sich Manni Hansen aus, „noch ganz sehnsüchtig auf ein Paar Skihasen”. Dieses Paar und die beiden Ehefrauen Elisabeth Kockerols und Gina Hansen stießen später zur Party, um sich bei knalliger Rock- und Partymusik zu amüsieren. Während im Hintergrund die Jungs um Andi Esser, Christoph Grooten, Konstantin Kockerols, Rene Braun Florian Litzel, Raphael Baldes und die anderen eine prima Nachtschicht zum Wohle ihrer Gäste schoben. Am frühen Morgen wurden sie vom Chef in die Federn geschickt. Für ein paar Stunden.

Denn schon Sonntagmittag beschäftigte die Burschen die abgelaufene Party schon wieder. Und das noch mindestens bis zum morgigen Dienstag. Bis das letzte Gerüst abgebaut sowie der wahrscheinlich „grau” gewordene Schnee und die letzte festgeklebte Frittenschale weggekehrt ist.
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