„Parksymphonie” soll Besucher in der Dämmerung verzaubern

Von: Vivienne Nelles und Stefan Schaum
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Glutrot in der Dämmerung: So
Glutrot in der Dämmerung: So eindrucksvoll hatte der Lichtkünstler Jörg Rost vor zwei Jahren die Alsdorfer Burg in Szene gesetzt. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. In der Dämmerung soll die Verzauberung beginnen. In den Bäumen und entlang der Wege, in den Sträuchern und rund um die Alsdorfer Burg - überall sollen Lichter die Nacht erhellen. Am Samstag, 4. August, beginnt um 20 Uhr eine „Parksymphonie” rund um das Wahrzeichen der Stadt.

Im Rahmen des Kulturfestivals der Städteregion Aachen besucht Lichtkünstler Jörg Rost erneut die Burg, die er bereits im Jahr 2010 eindrucksvoll illuminiert hatte. Damals hatten weit über 1000 Besucher die Inszenierung genossen. Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders erinnert sich noch lebhaft daran: „So eine schöne Stimmung habe ich vorher noch nicht erlebt. Das war wirklich besonders”. Geradezu glutrot erstrahlte die Burg seinerzeit im Abendlicht.

Im gesamten Park soll auch diesmal vieles passieren. Künstler wie Jongleur Manne Hanke, der Akrobatik mit drei Bällen und eine Feuershow zeigen wird, und Thamar Hampe, die in luftigen Höhen über ein Seil balancieren wird, sollen nur zwei von vielen Hinguckern sein. Auch „Walking Acts” wie ein „Lebendiger Brunnen” und zahlreiche Tänzer der Compagnie Irene K. werden den Park bevölkern.

Tausende Lichter

Genießen können die Besucher diese künstlerischen Akzente inmitten einer Kreation aus Tausenden Lichtern. Die Gäste können es sich in Hängematten zwischen den Bäumen gemütlich machen oder auf mitgebrachten Picknickdecken. Gut möglich, dass sich einer der Künstler dann zu ihnen gesellt. „Die Menschen kommen zu den Künstlern und die Künstler zu den Menschen”, freut sich Dr. Nina Mika-Helfmeier, Initiatorin des Kulturfestivals auf die vielen Begegnungen in der Dämmerung.

Bei der „Parksymphonie”, werden Live-Musiker zudem mit Bäumen „kommunizieren” - so können neben einem spielenden Cellisten plötzlich Bilder eines Cellos in dem Baumwipfel erstrahlen werden. Leuchtende Pilze sollen zudem aus dem Boden wachsen.

Viele Künstler machen mit

Auch aus der Region beteiligen sich zahlreiche Künstler. So wird der Alsdorfer Franz-Josef Kochs ein Schattentheater präsentieren, der Stolberger Musiker Mario Triska mit seiner Violine Zigeunerswing bieten und Annette Schmidt vom Aachener Theater K. humorvolle Szenen zum Thema „Reisen oder Daheimbleiben” spielen.

Bis Mitternacht soll die Verzauberung bei freiem Eintritt mindestens andauern, doch das Ende ist offen. „Wir wollen, dass möglichst viele dieses besondere Schauspiel erleben”, sagt Mika-Helfmeier. „Das ist eine einzigartige Möglichkeit, Kultur auf hohem Niveau kostenlos zu erleben.” Die Arbeiterwohlfahrt wird dazu am Abend eine Bewirtung in der Remise der Burg anbieten.
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