Pannenserie bei Bauarbeiten am Kurt-Koblitz-Ring

Von: vm
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Ein Sperrungshinweis war lange nicht „aktiviert“. Foto: V. Müller
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Die Ampel stand zuerst jenseits der Kreuzung, auf der Insel der Fußgängerquerung. Foto: V. Müller

Alsdorf. Entgegen der Ankündigung des Landesbetriebs Straßen.NRW, der Kurt-Koblitz-Ring könne für die Dauer der Baumaßnahmen in beide Fahrtrichtungen einspurig befahren werden, war die Spur in Richtung Baesweiler einen ganzen Tag lang gesperrt. Bei den Arbeiten kam es noch zu weiteren Pannen.

Und die Umleitungsbeschilderung am unteren Stück des Kurt-Koblitz-Ringes – ausgerechnet in selbiger Fahrtrichtung – immer noch nicht „aktiviert“. Bis Mittwochnachmittag gegen 16 Uhr lag unverändert ein roter Balken über dem Schild, so dass Autofahrer davon ausgehen mussten, frei in die Innenstadt oder Richtung Schaufenberg fahren zu können.

Hintergrund der Sperrung der Fahrtrichtung Würselen – Baesweiler ab Ostpreußenstraße war laut Projektleiter Arnd Meyer, dass das ausführende Unternehmen eine Ampel an der falschen Stelle aufgebaut hatte. Nämlich nicht vor dem Kreuzungsbereich auf dem Mittelstreifen, sondern jenseits der Kreuzung, auf der Insel der Fußgängerquerung. Autofahrer dachten also mehrfach, es gebe keine Ampel, sie hätten freie Fahrt und fuhren über die Luisenstraße drüber, während Fußgänger auf der anderen Seite der Kreuzung, an der Einmündung Kurt-Koblitz-Ring, auf die Fahrbahn traten. Die Fußgängerampel zeigte ja Grün an.

Nachdem bei der Polizei mehrere Meldungen eingegangen waren, schon diese einen Riegel vor, um Unfälle zu vermeiden, wie der Pressesprecher der Aachener Polizei, Paul Kemen, auf Anfrage sagte. Und so war die Fahrbahn ab Weinstraße/Ostpreußenstraße Richtung Luisenstraße bis Mittwochnachmittag gesperrt.

Aber das sollte nicht das letztes Ärgernis gewesen sein: Wer etwa über die Weinstraße in die Innenstadt wollte und die nächste Möglichkeit rechts Richtung Luisenbad wählte (Albrecht-Dürer-Straße), wurde von Verkehrschaos überrascht. Die schmale Straße ist in beide Richtungen befahrbar und dem hohen Verkehrsaufkommen nicht gewachsen. Autofahrer wendeten zwischen auf der Straße parkenden Fahrzeugen, blockierten die Straße oder fuhren über den Gehweg. Arnd Meyer verwies darauf, dass Autofahrer bei Umleitungen immer bis zum nächsten Schild (Bahnhofstraße) fahren müssten. Gegebenenfalls würde man aber doch zusätzliche Schilder aufstellen.

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