Ottmar Reichelt wird zum neuen „Noldetipper” ernannt

Von: fs
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Hohe Würdigung: Narrengilde-P
Hohe Würdigung: Narrengilde-Präsident Willi Hippeli (5.v.re.) überreicht den Andreas-Kisthardt-Gedächtnis-Orden, „Noldetipper” mit Unterstützung von Christel Jansen (4.v.li.) an Ottmar Reichelt. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Traditionell startete die KG Narrengilde Kohlscheid in die närrische Zeit mit ihrer großen Galasitzung und der Ordensverleihung.

Präsident und Vorsitzender Willi Hippeli begrüßte dazu in der Aula der Erich-Kästner-Hauptschule viele Gäste, unter ihnen den stellvertretenden Bürgermeister Dr. Manfred Fleckenstein, Abordnungen der befreundeten Karnevalsvereine und natürlich das designierte Prinzenpaar Josef IX. und Melanie (Rogmann) sowie Präsident Reiner Spiertz vom Verband Aachener Grenzlandkreise.

Schon bei der ersten Programmnummer begeisterten die Kleinsten der Narrengilde, unter anderen mit den Tanzmariechen Hannah und Esmeralda, Tanzpaar Lara und Cedric, der aktiven Garde und Jugendgarde, die Zuschauer.

Zusammen mit dem gesamten Ordenskomitee war es für Willi Hippeli eine besondere Freude, einen verdienten Karnevalisten ganz besonders auszuzeichnen: Ottmar Reichelt. Mit dem Andreas-Kisthardt-Gedächtnis-Orden, „Noldetipper”, wird ein Mann geehrt, der sich um die Belange des Kohlscheider Vereinslebens verdient gemacht hat.

Im Jahre 1956 erblicke Ottmar Reichelt als drittes von fünf Kindern der Eheleute Gudrun und Georg Reichelt das Licht der Welt in Baesweiler. Im Jahr 1971 trat er eine Lehre als Postjungbote in Herzogenrath an, 1973 ging es beruflich und privat nach Köln und drei Jahre später zurück zum Postamt nach Herzogenrath. Seine große Leidenschaft war zu dieser Zeit das Skilaufen in „Reit im Winkl” - am liebsten zwischen Fettdonnerstag und Aschermittwoch.

1995/96 heiratete er Andrea Schiffgens, somit war das Skilaufen Geschichte. Jetzt gab es ein neues Hobby: das Trommler- und Pfeiferkorps Vorwärts Kohlscheid, und da die Schiffgens alle Karnevalsjecke sind, blieb ihm nichts anderes übrig, auch dieses Hobby zu teilen. Er erinnert sich gerne an seine Kölner Zeit. Durch Dieter Schiffgens und Heinz Schumacher wurde er 1998 mit zur AKK-Versammlung geschleppt, und somit hatte der AKK einen neuen Beisitzer, und der „Vorwärts” hatte jemanden, der den Verein vertritt.

Bis heute ist er geblieben und ist nun schon viele Jahre im geschäftsführenden Vorstand des AKK tätig. Beim „Vorwärts” führt er das Amt des 2. Geschäftsführers aus. In all den Jahren arbeitete er hinter den Kulissen der Vereine. Ordensträgerin Christel Jansen war in ihrer Laudatio voll des Lobes für den überaus engagierten Mann, „der Karneval mit vollem Herzen lebt”.

Sichtlich bewegt bedankte sich Ottmar Reichelt für die Auszeichnung. Der stellvertretende Bürgermeister Dr. Manfred Fleckenstein gratulierte dem neuen Ordensträger und der Narrengilde zur gelungenen sechsten Stadtmeisterschaft in karnevalistischen Tänzen. Verbandspräsident Reiner Spiertz zeichnete Josef und Helene Kugler mit dem Grenzlandwappen aus. Präsident Willi Hippeli kann auf eine 2x11-jährige Mitgliedschaft zurückblicken.

Dann folgte ein flottes, närrisches Programm mit Hubert Aretz, die Kölsche Schlabberbotz, Labbes on Drickes und Gaston Fino. Den Abschluss bildete das neu gegründete Männerballett „Pink Panthers” mit einem Überraschungstanz.
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