Ostermarkt in Kohlscheid hat sich behauptet

Von: hst
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Die Kinder hatten ihren Spaß: Trampolin springen klappt auch bei Wind. Foto: Hanna Sturm

Herzogenrath. Regen, Wolken und ein starker Wind - besonders frühlingshaft gab sich das Wetter nicht zum Auftakt des Ostermarkts in der Innenstadt.

Im zehnten Jahr organisierte der Werbering Kohlscheid den Markt, der normalerweise mit bis zu 55 Ausstellern und einem breiten Angebot an frühlingshaften Blumengestecken, Kunstgegenständen und Geschenkartikeln lockt.

In diesem Jahr hatten jedoch Wind und Regen am Samstag sowohl Besucher als auch Aussteller aus der Innenstadt gefegt.

Für das leibliche Wohl war mit diversen kulinarischen Angeboten gesorgt, und auch die Kinder konnten sich auf dem Karussell oder den Trampolins vergnügen.

Einer der wenigen, die dem schlechten Wetter trotzten, war Zef Boon. Zwar flatterten die Traumfänger an seinem Stand heftig in den Böen, und auch die hölzernen Windspiele klapperten ziemlich, aber wenigstens war sein großes Sortiment an Mineralsteinen nicht empfindlich bei Regen.

„Wir hatten rund zehn Aussteller, die am Samstag morgen versucht haben ihre Stände aufzubauen, wegen dem schlechten Wetter aber wieder gefahren sind. Es bringt ja nichts, wenn die Zelte oder die Waren wegfliegen”, beschrieb Frank Roos die schwierige Situation am ersten Markttag.

Als Mitglied des Werberings war er für die Organisation des Marktes vor Ort verantwortlich: „Ich koordiniere die Aussteller, bei mir melden sie sich an, und manchmal leider auch ab.”

Zum Glück brachte der Sonntag freundlicheres Wetter mit sich. So wurden die Stände, die am ersten Tag noch fehlten, am Sonntag doch noch aufgebaut. Ganz kurzfristig hatten sich sogar noch fünf weitere Aussteller telefonisch angekündigt.

„Wir liegen in diesem Jahr im Durchschnitt”, bilanzierte Frank Roos. „Im vergangenen Jahr hatten wir sehr gutes Wetter, da haben sich fast 60 Stände hier gedrängt.”

Auch der Kohlscheider Einzelhandel öffnete am Sonntag den Besuchern seine Türen, die es nun in die Stadt zog, nachdem sie es sich am Samstag noch ganz winterlich lieber Zuhause gemütlich gemacht hatten.
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