Alsdorf - Ortsteile Busch und Zopp füllen den „Kummerkasten“

Ortsteile Busch und Zopp füllen den „Kummerkasten“

Von: -ks-
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Anlass zu Bürgerbeschwerden: Die Ampelschaltung am Kreisverkehr/Bahnübergang am Rande von Busch. Foto: Karl Stüber

Alsdorf. Gemessen an Anspruch und Zielsetzung der von Bürgermeister Alfred Sonders angesetzten Stadtteilkonferenzen hat die für Busch und Zopp das Thema glatt verfehlt. Eigentlich sollen diese Diskussionsrunden dazu dienen, vor dem Hintergrund des demografischen Wandels (Überalterung der Gesellschaft) die Zukunft zu planen und zu gestalten. Eigeninitiative vor Ort soll gefördert und organisiert, Netzwerke mit vorhandenen Initiativen wie Vereinen geknüpft werden. Das alles vor dem Hintergrund der klammen Stadtkasse.

Die Entwicklung des Wohnumfeldes soll das Generationenbüro in der Verwaltung koordinier. Ansprechpartnerin unter Telefon 02404/50364 ist Rita Gut.

Sonders hatte bei Vorstellung des Konzepts noch deutlich gesagt, die Reihe solle nicht zum „Kummerkasten“ werden. Für Busch und Zopp kam es anders. Insgesamt rund 50 Interessierte, darunter einige Vertreter der Verwaltung und von Ratsfraktionen, hatten den Weg in das Vereinsheim der Christus-König-Schützenbruderschaft gefunden.

Für den gesundheitlich angeschlagenen Bürgermeister hatte Dezernent Stephan Spaltner die Versammlungsleitung übernommen. Spaltner ist zuständig für das Schulwesen – und für Sachgebiete, welche eigentlich die in Mutterschutz befindliche Technische Beigeordnete Susanne Lo Cicero-Marenberg eigentlich bearbeitet.

Am Ende der Versammlung war die Liste mit Dingen, die aus Sicht der Bürger im Argen sind, lang – der Kummerkasten randvoll. So wurde bezüglich Euregiobahnhaltepunkt bemängelt, dass die Ampelschaltung am Kreisverkehr und die entsprechende Sperrung bei Ein- und Ausfahrt der Züge mit „Rotlicht“ zu unnötigem Staus führe.

Zudem solle die Stadt darauf hinwirken, dass die Bahn mit Blick auf Schichtdienstler schon ab 4 Uhr verkehre, zumindest der erste Zug nicht immer wieder ausfalle. Die Turnhalle solle zur Mehrzweck- und Festhalle ausgebaut, die Eintrittskosten zum Besuch des Hallenbades durch Kinder deutlich gesenkt und ein weiterer Container vor Ort für Grünschnitt aufgestellt werden. Die Freizeitangebote für Jugendliche seien unzureichend, die 16- bis 18-Jährigen wüssten nicht wohin.

Bei der Disko im Energeticon sei „Mumienschieb-Musik“ gespielt worden, nichts Altersgerechtes – und das Licht dort sei viel zu hell gewesen. Kritik gab es zum Spielplatz. Angemahnt wurde auch die Sanierung der Kanäle in der Alten Siedlung von Busch. Hier kam seitens der Politik der Hinweis, dass dies wohl den Gebührenhaushalt berühre – die Bürger also an den Kosten beteiligt werden.

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