Alsdorf - Organspende: Vieldiskutiert und lebensrettend

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Organspende: Vieldiskutiert und lebensrettend

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Alsdorf. Die Organspende ist ein vieldiskutiertes Thema, das in der Bevölkerung Vorbehalte weckt. Zwar bewerten die meisten Deutschen die Organspende als positiv, aber trotzdem besitzen nur 35 Prozent einen Organspendeausweis. Antworten auf viele Fragen rund um das Thema versucht Dr. ned. Hans-Joachim Kreß mit einem Vortrag in der Stadthalle Alsdorf zu geben.

 „Die sogenannten Transplantationsskandale in der Vergangenheit haben zur Verunsicherung beigetragen und so sind die Organspenden in Deutschland auf weniger als 900 Spenden pro Jahr gesunken. Der Bedarf an lebensrettenden Transplantationen übersteigt die Organspendezahlen um ein Vielfaches“, erklärt Dr. med. Hans-Joachim Kreß (Leitender Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie am Marienhospital Aachen).

„So werden in Deutschland etwa 10000 Organe benötigt und jedes Jahr sterben Menschen auf der Warteliste, weil kein Organ zur Transplantation zur Verfügung steht“, weiß der Experte. Die Frage, die sich Viele vor diesem Hintergrund stellen, lautet: „Soll ich einen Organspendeausweis mit dem JA zur Organspende ausfüllen oder nicht?“

Antworten auf diese Frage versucht das mha-Gesundheitsforum am Mittwoch, 8. Juni, um 18 Uhr zum Thema „Organspendeausweis: Ja oder nein?“ mit Dr. med. Hans-Joachim Kreß (Leitender Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie am Marienhospital Aachen) in der Stadthalle Alsdorf (Seminarräume), Annastraße 2-6, zu finden.

Der Vortrag informiert über die aktuelle Situation und den Ablauf der Organspende in Deutschland und im Anschluss ist ausreichend Zeit, Fragen mit Dr. Kreß zu diskutieren. „Mein Ziel ist es, dass unschlüssige Zuhörer nach der Veranstaltung die notwendigen Informationen erhalten haben, um eine Entscheidung für oder gegen eine Organspende zu treffen“, unterstreicht Oberarzt Dr. Kreß.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und wird in Kooperation mit dem Förderverein der Katholischen Stiftung Marienhospital Aachen durchgeführt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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