Orchestermusik zwischen Jazz und Klassik

Von: chh
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Freuen sich auf das Neujahrskonzert des Aachener Sinfonieorchesters in der Alsdorfer Stadthalle am 2. Januar 2017: Hallenchef Ernst Erasmus, Dezernent Ralf Kahlen, Pressesprecherin Ursula Schelhaas und Generalmusikdirektor Kazem Abdullah (von links). Foto: Christoph Hahn

Alsdorf. In Aachen, seiner Wirkungsstätte als Generalmusikdirektor (GMD) seit 2012, wird er vom Publikum auf Händen getragen. Trotzdem kommt ein Auftritt außerhalb der Kaiser- und Printenstadt für den 37-jährigen US-Amerikaner nicht unbedingt einem Auswärtsspiel gleich – zumal wenn es um die Neujahrskonzerte in der Stadthalle am Denkmalplatz wie das für den 2. Januar 2017 bevorstehende geht.

„Ich freue mich auf das Publikum in Alsdorf“, sagt der sympathische Dirigent Kazem Abdullah da nur.

Zusammen mit den mehr als 60 Musikern des Sinfonieorchesters Aachen will dessen künstlerischer Leiter am ersten Montag des neuen Jahres ab 19 Uhr im Zeichen des Mottos „Kind of Blue“ Musik am Schnittpunkt von Klassik und Jazz präsentieren.

Hauch von Wehmut

Wenn der GMD an jenem Abend im Januar den Taktstock hebt, dann liegt zugleich ein Hauch von Wehmut in der Luft, denn Abdullah verlässt die Städteregion zum 31. Juli 2017 mit vorerst noch unbekanntem Ziel. Aber noch ist es nicht soweit. Der Chef der Sinfoniker widmet sich seinen Aufgaben vor Ort, so auch dem Gastspiel in Alsdorf mit ungebremster Kraft. Darum verspricht „Kind Of Blue“ nicht nur eine spannende Grenzüberschreitung mit Werken von George Gershwin, Duke Ellington und Fats Waller, sondern auch die Begegnung mit einem Dirigenten von großer Ausstrahlungskraft.

Inzwischen Tradition

Angesteckt von der Vorfreude auf das Neujahrskonzert der Aachener, das in Alsdorf inzwischen zur Trafition gehört, zeigt sich auch der Erste Beigeordnete der Stadt, Ralf Kahlen, der das Programm zusammen mit GMD Abdullah und dem Leiter der Stadthalle, Ernst Erasmus, vorstellte. Kahlen, der Bürgermeister Alfred Sonders vertrat, spricht von einem „kulturellen Highlight“. Derweil nimmt Ernst Erasmus den „großen technischen Aufwand“, den der Besuch nach seiner Erfahrung mit sich bringt, sportlich – zum Beispiel wegen der damit verbundenen Erweiterung der Bühne um zirka 80 Quadratmeter, aber auch wegen der Stuhlreihen im Parkett, die aus eben jenem Grund entfernt werden müssen.

Mit im Bunde bei der Präsentation war auch Ursuls Schelhaas, die bei Sinfonikern und Theater für eine gute Presse sorgt. Auch sie freut sich auf Alsdorf: „Es ist für das Orchester sehr schön einmal aus Aachen heraus zu kommen.“ Eine 1:1-Wiederholung des Aachener Neujahrskonzertes sei das in der Stadthalle übrigens nicht: „Hier können wir neben dem Orchester nicht auch noch einen Pianisten auf der Bühne unterbringen“, erklärt sie.

Eines ändert sich trotz alledem nicht: Neben dem Orchester sind auch die am Theater verpflichtete Sopranistin Soetkin Elbers und die Mitglieder ihres Jazztrios. Ein Anderes ist übrigens auch noch sicher: „Es gibt noch Karten“, wie die Pressefrau Schelhaas versichert.

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