Orchester sind weiter auf Meisterkurs

Von: ch
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Starker Auftritt: Grenzüberschreitendes Konzert mit der Königlichen Harmonie Heerlen und der Harmonie Cäcilia Herzogernath-Afden auf der Burgbühne. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Was Politikern noch immer Mühe macht, gelingt ihnen offenbar mühelos: Auf der Freilichtbühne unterhalb von Burg Rode lebten die Musiker der Harmonie Cäcila aus Herzogenrath und ihre Kollegen von der Königlichen Harmonie Heerlen ihren Zuhörern die internationale Zusammenarbeit über Grenzen förmlich vor – mit klingendem Spiel und unter wechselweisem Dirigat ihrer künstlerischen Leiter Olaf Calbow und Jac Sniekers.

Hintergrund, so Moderator Roger Eigelshoven: 2015 begehen die Südlimburger mit dem „Jaar van de Mijnen“ die 50. Wiederkehr des Jahres, in dem bei ihnen die staatlichen Bergwerke geschlossen wurden. Das gut besuchte Konzert begeisterte das Publikum, darunter viele treue Anhänger der beiden beteiligten Orchester, nicht nur wegen des hörbar harmonischen Zusammenspiels von Heerlenern und Herzogenrathern.

Das gediegene und zugleich ausgewogenen Programm tat sein Übriges. So gab es direkt zu Beginn die „Fanfare for St. Ceacilia“ des Briten Philip Sparke zu hören, der nicht nur zu den wichtigsten lebenden Komponisten für Blasorchester zählt, sondern 2008 in der Roda-Stadt einen Meisterkurs für Musiker aus diesem Bereich gegeben hatte. Das Medley „Back to the Fifties“ brachte unter Olaf Calbows Stabführung eine gehörige Portion Rock‘n‘Roll in die Arena.

Ähnlich mitreißend gerieten den ausführenden Künstlern aus Deutschland und den Niederlanden nicht zuletzt die fünf Variationen über die limburgische Hymne, ein mit spieltechnischen Schwierigkeiten nur so gespicktes Werk: Denn auf beiden Seiten der Grenze lebt die Blasmusik in ihrer ganzen Vielfalt.

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