Open-Air-Kultur: Erlesener Mix auf Burg Wilhelmstein

Von: Christoph Hahn
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Viele Dauergäste sind dabei: Sängerin Beth Hart (erstes Bild), Götz Alsmann (zweites Bild), Knacki Deuser (drittes Bild) und die Nils Landgren Funk Unit (viertes Bild), gehören zu den Highlights im Programm. Das haben jetzt Würselens Bürgermeister Arno Nelles (Bild vier, von links), Michael Abt-Okudzeto, Heinz Wirtz, SEW-Geschäftsführer Manfred Zitzen und Hans Brings vorgestellt. Foto: Veranstalter/Greg Watermann
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Viele Dauergäste sind dabei: Sängerin Beth Hart (erstes Bild), Götz Alsmann (zweites Bild), Knacki Deuser (drittes Bild) und die Nils Landgren Funk Unit (viertes Bild), gehören zu den Highlights im Programm. Das haben jetzt Würselens Bürgermeister Arno Nelles (Bild vier, von links), Michael Abt-Okudzeto, Heinz Wirtz, SEW-Geschäftsführer Manfred Zitzen und Hans Brings vorgestellt. Foto: Veranstalter/Greg Watermann
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Viele Dauergäste sind dabei: Sängerin Beth Hart (erstes Bild), Götz Alsmann (zweites Bild), Knacki Deuser (drittes Bild) und die Nils Landgren Funk Unit (viertes Bild), gehören zu den Highlights im Programm. Das haben jetzt Würselens Bürgermeister Arno Nelles (Bild vier, von links), Michael Abt-Okudzeto, Heinz Wirtz, SEW-Geschäftsführer Manfred Zitzen und Hans Brings vorgestellt. Foto: Veranstalter/Greg Watermann
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Viele Dauergäste sind dabei: Sängerin Beth Hart (erstes Bild), Götz Alsmann (zweites Bild), Knacki Deuser (drittes Bild) und die Nils Landgren Funk Unit (viertes Bild), gehören zu den Highlights im Programm. Das haben jetzt Würselens Bürgermeister Arno Nelles (Bild vier, von links), Michael Abt-Okudzeto, Heinz Wirtz, SEW-Geschäftsführer Manfred Zitzen und Hans Brings vorgestellt. Foto: Veranstalter/Greg Watermann/Wolfgang Sevenich
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Viele Dauergäste sind dabei: Sängerin Beth Hart (erstes Bild), Götz Alsmann (zweites Bild), Knacki Deuser (drittes Bild) und die Nils Landgren Funk Unit (viertes Bild), gehören zu den Highlights im Programm. Das haben jetzt Würselens Bürgermeister Arno Nelles (Bild vier, von links), Michael Abt-Okudzeto, Heinz Wirtz, SEW-Geschäftsführer Manfred Zitzen und Hans Brings vorgestellt. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Bluesröhre Marla Glen hat sich für den 5. Juni angesagt. „Frau Höpker“ bittet, so der Titel ihres Programms, zum Gesang – und zwar a) in Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum Altes Rathaus und b) am 4. Juli. Entertainer Götz Alsmann will zum Abschluss der Saison am 29. August dokumentieren, dass seine Wurzeln im Jazz und im Swing liegen.

Mit Wilfried Schmickler gibt sich einen Tag zuvor ein ganz, ganz Großer des rheinischen Kabaretts die Ehre. Und Lokalmatador Jürgen B. Hausmann macht am 19. August den Fans seine Aufwartung. Kurzum: Das Programm der Freilichtbühne Burg Wilhelmstein bietet erneut vom ersten Tag bis zum letzten alles Mögliche an – nur keine Gelegenheit zur Langeweile.

Noch von Uli Pesch, der inzwischen als leitender Mitarbeiter des Hausherrn, der Stadtentwicklung Würselen (SEW), in den Ruhestand getreten ist, wurde das Programm auf den Weg gebracht. Die 19 Bühnen- und sechs Kinoveranstaltungen, für die nun Hans Brings verantwortlich zeichnet, stehen dabei für die bei einem Publikum weit über die Grenzen der Düvelstadt hinaus beliebte Mischung. Populäre Gastspiele wie die des „Knacki Deuser Summer Club“ (19. Juni) oder der Überraschungsabend „Blind Date“ zu Gunsten der Hilfsaktion „Menschen helfen Menschen“ zur Eröffnung am Freitag, 29. Mai, sind dabei. Auch die Visite der „Höhner“ am 18. August ist schon Pflichtprogramm.

Das ist nun mal Kult

Solche Künstler sorgen wie mancher noch nicht zu Starruhm gelangte Sänger oder Bands kurz vor dem großen Durchbruch in der Freiluft-Festarena mit der stabilen Überdachung für Hochstimmung. Denn was den Open-Air-Bereich angeht, ist Wilhelmstein nun einmal Kult.

SEW-Geschäftsführer Manfred Zitzen, der bei der Präsentation des neuen Programms auf der Burg auch Hans Brings vorstellte, legt gerade wegen des Wechsels Wert auf Kontinuität: „Uli Pesch steht uns auch weiterhin als Berater zur Verfügung“, erklärte er.

Würselens Bürgermeister Arno Nelles lobte nicht nur die „konstruktive Zusammenarbeit“ mit dem Sponsor, der Energie- und Wasser-Versorgungsgesellschaft (EWV), und deren Pressesprecherin Yvonne Rollesbroich. „Wir haben Uli Pesch mit einem lachenden und einem weinen Auge ziehen lassen“, bekannte der Chef im Rathaus zudem und fügte mit Blick auf den Nachfolger hinzu: „Hans Brings ist für die Burg sicher ein Gewinn.“

Freilich soll trotz allen Willens zur Kontinuität nicht alles so bleiben, wie es immer schon war. So soll es ab der Spielzeit 2016 zumindest bei ausgewählten Veranstaltungen nummerierte Sitzplätze geben, wie Hans Brings vermeldete. Und wenn der Bürgermeister philosophiert: „Wir werden auch in Zukunft kein Programm der Beliebigkeiten bieten“, dann ist auch das durch den Zuspruch des hoch verehrten Publikums gedeckt.

„Bei den Gästezahlen sind wir stabil“, gibt Hans Brings zu Protokoll. Er nennt eine Zahl: 12.000 Besucher erleben jährlich das ganz besondere, familiäre Spektakel auf der Burg, das weithin ohne Konkurrenz dasteht und noch immer ungebremste Zugkraft entfaltet. Ein stolzer Erfolg für die Veranstalter – und für Uli Peschs Nachfolger eine nicht geringe Verpflichtung.

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