Open-Air-Kino auf Burg Wilhelmstein: „Gott exisiert. Er lebt in Brüssel.“

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Würselen. „Gott existiert. Er lebt in Brüssel.“ Eigentlich eine Superidee, dieser Werbeslogan für einen neuen Film. Allerdings ist der liebe Gott weder allmächtig, noch gütig und nett.

Auch kein strafender, aber als Autorität gefürchtet wie im Altes Testament, aber auch nicht die eher milde Sorte mit Rauschebart, wie sie das Neue Testament suggeriert. Er ist ein unausstehlicher Familientyrann (Benoît Poelvoorde), der im Bademantel durch seine Wohnung schlurft und die Menschen mit absurden Geboten quält, die er auf einem Uraltcomputer festlegt. Zum Beispiel, dass man im Supermarkt immer in der langsamsten Schlange steht.

Sein Sohn JC hat schon vor 2000 Jahren entnervt das Weite gesucht, und auch seine zehnjährige Tochter Éa findet, es ist höchste Zeit, dem griesgrämigen Weltenlenker eine Lektion zu erteilen. Sie macht sich auf den Weg zur Erde, um sechs neue Apostel zu suchen und ein brandneues Testament zu schreiben. Doch zuvor lüftet sie noch das größte Geheimnis ihres Vaters: Sie informiert die Menschen per SMS über das Datum ihres Todes.

Der belgische Filmemacher überrascht mit irrwitzigen Ideen (Catherine Deneuve spielt eine frustrierte Ehefrau, die sich beim Zirkusbesuch in einen Gorilla verliebt) und surrealen Details. Zu sehen am Donnerstag, 14. Juli, 21.30 Uhr, auf der Freilichtbühne von Burg Wilhelmstein.

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