Oktobershopping sorgt für Vergnügen

Von: pohl
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Großer Andrang: In Baesweiler lockt das Oktobershopping zahlreiche Gäste in die Innenstadt. Foto: Pohl

Baesweiler. Selbst ein Super-Fußballsonntag mit dem Knaller FC Bayern gegen Borussia Dortmund kann dem Oktobershopping in Baesweiler nichts anhaben. Das Fest läuft und lässt noch überaus genügend Publikum für ein paar Stunden Oktoberfest-Gefühl übrig.

Ab 13 Uhr – der Sonntag wurde als geschäftsoffen deklariert – schob sich die Walze aus Menschen durch Baesweilers Einkaufsmeile zwischen Reyplatz und Kirchstraße. Mittendrin Gladbach-Fan Pascal Krück („wir haben ja schon gewonnen, alles andere interessiert mich nicht“) und seine Frau Franca Della Valentina. Hund Jimmy und Söhnchen Max mochten ebenfalls das Lebensgefühl Baesweiler einsaugen. „Wir leisten uns jetzt eine dicke Portion Reibekuchen“, gab Franca preis.

Nur mal um zu schauen und ein bisschen zu plaudern kamen Theo und Fine Nause aus Boscheln nach Baesweiler herüber. Keine Schmankerl aus Pfanne und Topf? „Nö, ein Kaffee tut es auch“, wollen die beiden „auf die Linie achten und Menschen beobachten. Völlig „weg“ war dagegen Reyplatz-DJ Stephan Demus. Er durfte eine Runde „Hot Rod City Tour“ mitmachen.

Die kleinen motorisierten Rennautos zogen viele Fans an. „Currywurst und Fritten müssen zum Oktoberfest immer bei Hermann-Josef und Annemarie Leßmeister auf den Tisch kommen. Dazu ein zischendes Augustiner-Festbier. „Ahhh, herrlich“, schwärmte das Baesweiler Ehepaar. Am Reyplatz tobte das Leben ebenso wie am Kirchplatz. An letzterem spielte die niederländische „Sunshine Band“ und zog das ältere Publikum so richtig mit. Die „Equals“ mit „Baby come Back“ oder „The Monkeys“ mit ihrem Welthit „Im A Believer“ ließen den Sonntag bei Musikfans auch innerlich hell strahlen.

Strahlen mochte auch Weinhändler Rolf Gerards. Der gebürtige Alsdorfer musste allerdings schon vor 15 Uhr ein „ausverkauft“ plakatieren. „Sämtlicher Federweißer ist weg“, bekannte der Weinfachmann. Aber Baesweiler ist ja kompromissbereit. So kauften die Leute eben „leichte Weißweine“. Oder süffige Rote. Da stießen Gerards, Michael Koch, Anne Meles oder Jasmin Hentschel gerne mit an.

Ein bisschen ruhiger trotz praller Sonne und besten äußerlichen Bedingungen mochten es Anna Latz und ihr Freund Andreas Gebhardt. Latte Macchiato, genossen im Bistrorant der Burg, war für die jung Verliebten das Maß. Eins einte alle als Gäste des Gewerbeverbandes Baesweiler: Ob mittendrin oder nur am Rande – Spass hat’s gemacht...

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