Oidtweilers neuer Treffpunkt: Bürger blicken in ihr neues Heim

Von: Sigi Malinowski
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Bereits jetzt ein Treffpunkt d
Bereits jetzt ein Treffpunkt der Menschen in Oidtweiler: Das Vereinsheim und die Turnhalle zogen beim Tag der offenen Tür zahlreiche Bürger an. Anfang November soll das ambitionierte Projekt fertiggestellt sein. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Am liebsten hätte Angelika Braun schon Karten verkauft. Für die Karnevalssitzungen der Katholischen Frauengemeinschaft Oidtweiler. Aber die Karten sind noch nicht gedruckt. „Nach Weihnachten fangen wir mit der Ausgabe der Tickets an”, sagt die Kassiererin der Gemeinschaft und lacht.

Denn bereits (weit) vor Weihnachten wird das fertig sein, was Oidtweilers Ortsringvorsitzender Alfred Mandelartz als ein „gigantisches Projekt für Oidtweiler” bezeichnet: Nun inspizierte die Dorfgemeinschaft schon mal den immens voranschreitenden Neubau des Vereinsheims und den Umbau der Turnhalle.

Eingeladen hatten die beiden Bauherren. Die Stadt Baesweiler (Turnhalle) und Concordia Oidtweiler (Vereinsheim) zeichnen verantwortlich. Schon weit vor der Eröffnung des „Tages der offenen Tür” waren viele Besucher versammelt, um zu sehen, wo sich die zentralen Feiern demnächst ausrichten lassen.

Die Technik, die Vorgehensweisen beim Bau, die Kosten: Das alles wurde nun aus den Fachausschüssen und den Ratssitzungen dorthin getragen, wo die Bürger demnächst sind. Und die freuen sich. Denn der Tag der offenen Tür entwickelte sich auch ein bisschen zum „Richtfest” vor dem wahrscheinlichen Fertigstellungstermin. „1. oder 8. November, auf jeden Fall Anfang November”, blickte Concordia Oidtweilers Schatzmeister Walter Eickels schon mal mutig voraus.

Baesweilers Bürgermeister Dr. Willi Linkens versicherte den Zuhörern: „Dieses Projekt wollen wir sehr schnell vorantreiben.” Die Stadt arbeite „wie wild” an einer zügigen Fertigstellung der Turnhalle. Ebenso, wie das die vielen freiwilligen Helfer des Ortsrings, der Concorden und weitere tun, um die „gute Stube” fertig zu bekommen.

Linkens nutzte die Gelegenheit, um sich bei den Vereinen zu bedanken. „In Zusammenarbeit mit dem Ortsring werden wir hier mit großem Aufwand eine Mehrzweckhalle schaffen”, stellte er heraus. Dort nahm dann auch die Blaskapelle Oidtweiler einen ausgiebigen „Soundcheck” vor. Während an den mit Bauzeichnungen versehenen Tafeln diskutiert und dem Ansinnen der Bauherren entsprochen wurde. „Löchern Sie uns, stellen Sie Fragen”, waren die Oidtweiler Bürger aufgefordert. Hochbauamtsleiter Ralf Peters und der Erste und Technische Beigeordneter der Stadt Baesweiler, Peter Strauch, standen kompetent und informationsfreudig Rede und Antwort.

Natürlich wurde auch über die fußballerische Entwicklung in Oidtweiler gesprochen. Denn auch Concorden-Trainer Stephan Straub und ein Großteil seiner Mannschaft waren vor Ort. Die Klubleitung Concordias versicherte, dass Straub - sein Co-Trainer ist Frank Redemann - auf jeden Fall noch bis zur Winterpause Trainer in Oidtweiler sein werde. Bekanntlich wurde der in Oidtweiler heimisch gewordene Coach vergangene Woche von Aachens Alemannia als Torwartrainer für vier Jahre verpflichtet.
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