Oidtweiler feiert Kirmes

Von: Sigi Malinowski
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Umjubelt: Königs- und Maipaare an „ihrem” Sonntag, den das Publikum zu einem außergewöhnlichen Tag mitgestaltete. Vorne das Königspaar Christoph Büttner und Sarah Jorias, dahinter die Maipärchen Daniel Rade und Vanessa Lobs und Pascal Büttner und Eva Litzel. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Bernd Kockerols fegt den Innenhof seines Anwesens am Marktplatz Oidtweilers. Dazu ist sich der Maikönig von 1981 überhaupt nicht zu schade. Denn gleich - es ist Samstag 14.30 Uhr - wird er Besuch bekommen.

Von einer Schar Jung- und Altgesellen, die dort den neuen Maibaum abholen will. Und dann ist es auch schon soweit, die Herren folgen ihrer Aufgabe und holen den Baum ab.

Den hat ihnen Walter Eickels gestiftet. Auch das produziert leuchtende Augen beim JVO-Vorsitzenden Andreas Esser und seinem Vize Martin Wirtz. Die beiden legen sich den Baum wie etwa 40 weitere Junggesellen auf Schultern und Rücken und schleppen ihn zu seinem Bestimmungsort, von Hauptmann Pascal Haaren angewiesen.

Neben vielen anderen krümmt sich auch Bernd Kockerols unter dem schweren Baum, nur einer darf oben drauf sitzen: Maikönig Christoph Büttner.

Die erste große Party haben die Junggesellen schon lange hinter sich gebracht. Denn von der Freitagsdisco bis zum Klompenball am Montag wird gefeiert.

Am Samstagabend, zum Kirmesball, schlagen die Herzen deutlich schneller bei (mindestens) sechs Menschen. Maikönig Christoph Büttner und Königin Sarah Jorias drehen ihren ersten Walzer im Festzelt, die Maipaare Pascal Büttner und Eva Litzel sowie Daniel Rade und Vanessa Lobs drehen sich ein. Die Proklamation, das Krönen zu Oidtweilers Majestäten, fehlte ihnen noch. Jetzt ist sämtliche Anspannung verflogen.

Am Sonntag folgt der Festzug durch den Ort. Zur Parade drängelt sich alles ein bisschen in der Hauptschlagader des Festes. Das macht die Präsentation noch interessanter, quasi filmreif. Das „alte” Oidtweiler und das „junge” präsentieren sich gemeinsam.

Langsam steuert die Kirmes ihrem Höhepunkt zu. Am Abend nach dem Festzug mögen die Füße brennen, die Sehnsucht nach Schlaf größer werden, aber das Gefühl den Königsball mit all seiner Lebenslust mitzunehmen ist stärker. Bei allen.
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