Herzogenrath - NRW-Kulturrucksack: Workshops rund um Songwriting und Modern Dance

NRW-Kulturrucksack: Workshops rund um Songwriting und Modern Dance

Von: nina
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„NRW-Kulturrucksack“: Die erste von sechs teilnehmenden Bands. Foto: Nina Krüsmann

Herzogenrath. Ein kulturelles Großereignis durfte das Publikum im Gymnasium der Stadt Herzogenrath erleben: mehr als 100 Mitwirkende, die nach rund drei Stunden Programm aus den Ergebnissen der NRW-Kulturrucksack-Workshops Songwriting und Modern Dance mindestens ebenso glücklich waren wie ihr Musiklehrer Martin Eibach.

Zum vierten Mal fand ein solches Konzert im Rahmen von „Kulturrucksack“ statt. „Über Grenzen“ war das Thema. Die Gäste, die als Flüchtlinge in der Turnhalle neben der Schule dabei sein konnten, machten dieses Konzert zu einem besonderen.

Die Rotgeld-Spendenaktion, die während des Konzerts von Schulleiterin Brigitte Jansen an Bürgermeister Christoph von den Driesch überreicht wurde, fand so einen würdigen Rahmen.

Warner Poland und Petra Jansen hatten in nur wenigen Tagen mit sechs Bands gearbeitet, die sich eigene Texte überlegt hatten und die vor allem ihre eigene Form fanden, „Willkommen!“ zu den Flüchtlingen zu sagen. Das Prinzip „Jeder hilft jedem“ war im Band-Projekt besonders ausgeprägt, wie Martin Eibach betonte. Einige musikalisch fortgeschrittene Schüler hätten beim Schlagzeug oder Gitarrenspiel den Jüngeren unter die Arme gegriffen. Schüler des Musikkurses entwickelten Filme, die das Thema von vielen Seiten angingen: Mal sportlich, mal ganz menschlich.

Hiroshi Wakamatsu, freischaffender Choreograph und Mitglied der Compagnie Irene Kalbusch aus Eupen, hat die im Bereich „Modern Dance“ Filmmusiken Italo-Western im Medley „Go West“ gekonnt in Szene gesetzt.

Schlichte, aber wohlüberlegte Akzente, Grenzstreifen, durchbrochene Schranken und springende Rentiere, hat die Bühnenbau-AG unter Leitung von Henriette Labrot beigesteuert.

Zusammen mit einer Technik-Crew vom Inda-Gymnasium in Aachen-Kornelimünster haben Schüler des Workshops „Musikmanagement“ unter Leitung von Christoph Scheinberger gelernt, wie man einen minutengenauen Bühnenplan entwirft. Scheinberger arbeitete bereits mit Künstlern wie Nena, dem Palastorchester oder der Nina-Hagen-Band.

Für die neue Bläserklasse des Gymnasiums war es der erste Auftritt überhaupt. „Und es wird nicht der letzte sein, weil sie hier schon gezeigt haben, wie aufregend schön es sein kann, mit Musik und Künsten Grenzen zu überschreiten“, so Martin Eibach.

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