Nordkreis - Nordkreis-Dörfer stellen sich den neuen Herausforderungen

Nordkreis-Dörfer stellen sich den neuen Herausforderungen

Von: bea
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Platz 3: Thomas Ortmanns (2.v.l.), Vorsitzender des Heimatvereins Worm-Wildnis, nahm mit Vize-Bürgermeister Dr. Manfred Fleckenstein (2.v.r.) die von Städteregionsrat Helmut Etschenberg (l.) und Sparkassenvorstand Hubert Herpers unterzeichnete Urkunde entgegen. Foto: Krüsmann

Nordkreis. Moderatorin Ruth Roelen, Arbeitsgruppenleiterin Mobilität bei der Städteregion, hatte es spannend gemacht, bei der Preisverleihung: Im Städteregionshaus warteten neben den Linden-Neusenern noch Vertreter aus immerhin acht weiteren Nordkreis-Stadtteilen auf das Ergebnis.

Platz 3 (494 Punkte) ging an Worm-Wildnis, das mit 423 Einwohnern eine wachsende Bevölkerungszahl aufweist und mit dem Heimatverein, Vorsitz Thomas Ortmanns, einer Stärken-Schwächen-Analyse sowie einem Leitbild gut aufgestellt ist. Noppenberg, „das Dorf, wo die Leute ganz alt werden, weil es keinen Friedhof gibt“, erreichte Platz 4 (401 Punkte). 520 Menschen leben dort, die auf vielfältige Aktivitäten der Dorfgemeinschaft zurückgreifen können, treibende Kraft sind die örtlichen Heimatfreunde unter Leitung von Helmut Königs.

Dem Nachwuchs gilt großes Augenmerk – auch beim Facebook-Auftritt. Das Dorf „mit der Halde im Blick“, Busch, landete auf Platz 6 (376 Punkte). Zurzeit erarbeitet das Team um Hans-Werner Theis von der Bürger- und Mietergemeinschaft ein Konzept zur Sicherung der Vereine und der Nahversorgung für die 2290 Einwohner. Bettendorf, das Dorf, „in dem mehr Tiere als Menschen leben“ erreichte mit seinen 400 Einwohnern Platz 7 (363 Punkte).

Das Team um Wilma Sieben vom Bürgerverein setzte auf das rege Miteinander im Bürgerhaus, eine Online-Befragung und einen Film „Warum lebe ich gerne in Bettendorf?“. Hofstadt, das „Dorf mit Frauenpower“, erreicht Platz 8 (307 Punkte). Das Team um Elisabeth Goebbels und Yvonne Paland-Braun unterstreicht unter anderem den Charme des 437-Seelen-Ortes und die enge Vernetzung mit Worm-Wildnis. Platz 9 (284 Punkte) geht an Mariadorf (6297 Einwohner).

Das Team um Lars Zander vom Bürgerverein verweist auf hohes Traditionsbewusstsein und gelebte Integration. Platz 10 (269 Punkte): Pannesheide, das „Dorf an der Grenze“ mit 915 Einwohnern. Das Team um Pia Anderer und Wilfried Hammers führte die Jury unter anderem in den DORV-Laden und die Grundschule mit dem naturbelassenen Schulhof. Zopp schließlich erreicht Platz 11 (239 Punkte). 733 Bürger bilden ein Dorf im Generationenwechsel mit Chancen für baukulturelles Bewusstsein, wie Kerstin Krug, Willi Elsen und Hans-Ludwig Breuer von der Siedlergemeinschaft betonen.

Bei den Teilnehmern, die sich um den „Zukunftstitel“ beworben hatten, ausführlich umgesehen hat sich eine Kommission aus: Prof. Dr.-Ing. Christoph Hebel, FH Aachen, Dr. Sascha Derichs, Leiter des städteregionalen Bildungsbüros, Timur Bozkir, Leiter des kommunalen Integrationszentrums der Städteregion, Norbert Langohr, Leiter des Amtes für Bauaufsicht und Wohnraumförderung, Unternehmer Stefan Pauls und Günter Flamm, ehemals Dezernent beim Amt für Agrarordnung.

Die Kommissionsleitung hatte Andrea Drossard, Amt für Regionalentwicklung und Europa der Städteregion.

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