Alsdorf - „Night Of The Prumms“: Ein Abend mit Kabarett und Blues

„Night Of The Prumms“: Ein Abend mit Kabarett und Blues

Von: Stefan Schaum
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Öcher Jung mit Herz für Alsdorf: Auch am Heggeströfer fühlt Gitarrist Dieter Kaspari sich zuhause. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. Heimat ist, was man draus macht. Sicher ist der Gitarrist Dieter Kaspari vor allem ein echter Öcher Jong. Doch dass er seit vielen Jahren in Alsdorf lebt, ist auch nicht von der Hand zu weisen. Er mag die Stadt, sehr sogar. „Ich fühl‘ mich hier sauwohl.“ Keine Frage daher, dass die Reihe „Night Of The Prumms“, bei der er kräftig mitmischt, auch in Alsdorf Station macht.

Denn um die Heimat geht es schließlich bei diesem vielseitigen Kulturabend, der aus Musik, Talk, Puppentheater und ordentlich Humor besteht.

„Das wird ein total lustiger Abend“, sagt Kaspari. So war es jüngst der Fall bei der Premiere der Reihe in Aachen-Brand. Ein begeistertes Publikum, ganz viel Applaus – das dürfe sich in Alsdorf gern wiederholen. Neben Kaspari und seinem Duettpartner Uwe Böttcher (Bass und Geige) ist Kabarettist Wendelin Haverkamp ein Garant dafür, dass das Lebensgefühl im Westzipfel im Programm nicht zu kurz kommt.

Und weil der Titel „Night Of The Prumms“ nicht von ungefähr an die „Night Of The Proms“ angelehnt ist, wird auch lokale Prominenz erwartet. Bürgermeister Alfred Sonders und dem in Alsdorf lebenden Sprecher der Aachener Polizei, Paul Kemen, wird Haverkamp in einer Talk-Runde auf den Zahn fühlen. „Und der stellt Fragen, die man so nicht unbedingt erwartet“, sagt Kaspari.

Dass die Gäste auf der Bühne nicht böswillig durch den Kakao gezogen werden, verstehe sich. Aber Humor braucht man schon dafür. Und den bringen die beiden Alsdorfer mit, ist Kaspari überzeugt. „Das kann den beiden Jungs ganz sicher nicht schaden, sich in so einem Rahmen zu präsentieren.“ Neben Talk, Öcher-Blues-Songs und Kabarett wird es auch Szenen aus dem Puppentheater „Oecher Schängche“ geben.

Gitta Haller und Hubert Crott werden mit zwei Puppenspielern zu Gast in St. Castor sein. Rund zwei Stunden wird das Programm dauern, in dem sich die Alsdorfer mit ihren Eigenheiten wiederfinden können, sagt Kaspari. Mehr noch: Sie dürfen dazu beitragen. Denn auch die Macher wollen lernen. Sie wollen hören, was Heimat bedeutet, wie die Region tickt, wie die Leute dort leben. Nah am Menschen sein – genau darum geht es bei den „Prumms“.

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