Alsdorf - Niederlande ist Mottoland beim großen Europafest

Niederlande ist Mottoland beim großen Europafest

Von: Stefan Schaum
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Viele Akzente aus den Niederlanden: Auch die Folkloregruppe „Boalserter Skotsploech“ ist unter den Gästen beim Europafest. Und Musiker aus Brunssum sind ohnehin gern beim großen Festzug in Alsdorf unterwegs.
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Viele Akzente aus den Niederlanden: Auch die Folkloregruppe „Boalserter Skotsploech“ ist unter den Gästen beim Europafest. Und Musiker aus Brunssum sind ohnehin gern beim großen Festzug in Alsdorf unterwegs.

Alsdorf. „Hartelijk welkom – Herzlich willkommen!“ So hieß es zuletzt 2008 beim Alsdorfer Europafest. Jetzt sind die Niederlande erneut das Mottoland, wenn vom 6. bis 9. September groß gefeiert wird. Ist ja auch naheliegend, nicht bloß räumlich. Schließlich hat Alsdorf mit Brunssum eine Partnerstadt in Holland. Und das seit genau 25 Jahren.

Von dort kommen ebenfalls viele Gäste, wenn die Alsdorfer Innenstadt zum internationalen Treffpunkt wird.

„Das kann sich sehen lassen“

„Wir haben wieder ein Programm, das sich sehen lassen kann“, beschreibt Bürgermeister Alfred Sonders die Gemeinschaftsleistung von Stadt, Aktionsgemeinschaft und Partnerschaftskomitee. In Rot, Weiß und Blau – den Farben der niederländischen Nationalflagge – soll die Innenstadt bereits Tage vor dem Fest geschmückt sein. „Die Leute werden schon frühzeitig darauf aufmerksam gemacht, dass da was Großes kommt“, sagte Sonders bei der Programmvorstellung.

Viele Dinge aus dem großen Europafest-Mosaik haben längst Tradition. Zum Beispiel die Kirmes, die das gesamte Fest umrahmt und auf dem Annaplatz am Annapark stattfindet. Oder die Ausstellung des Briefmarkensammler-Vereins in der Geschäftsstelle der Aachener Bank, Luisenstraße 10. Bereits am Montag, 2. September, 12.30 Uhr, wird sie eröffnet. Zu sehen sind unter dem Titel „Kerkrade, meine Stadt“ Marken und Postgeschichte der nahen niederländischen Stadt. Geöffnet ist die Ausstellung bis zum 20. September. Nur am Festsonntag, 8. September, sind dort Briefe mit einem Sonderstempel erhältlich.

Vor allem an diesem Festsonntag tut sich einiges. „Da haben wir den ganzen Tag lang überall was zu bieten, da ist richtig Hochbetrieb“, sagt Alfred Sonders. Schon morgens, wenn um 10.30 Uhr eine „Marching Show“ am Denkmalplatz auf den Festzug einstimmt. Der setzt sich um 11 Uhr in Bewegung. „Wir haben wieder an die 50 Gruppen“, sagt Stefan Heffels, der den Umzug koordiniert. Allein aus Brunssum werden vier Kapellen und ein Schützenverein anreisen, daneben werden alte Traktoren unterwegs sein und Kinder aus Alsdorfer Kitas, die ihre Fahrrädchen mit niederländischen Symbolen schmücken.

Im Anschluss an den Festzug wird auf dem Denkmalplatz ein Fahnenschwenken stattfinden, bevor dort ein Bühnenprogramm mit Bands beginnt. Auch für einen Einkaufsbummel lohnt sich der Sonntag. „Von 13 bis 18 Uhr werden Händler ihre Geschäfte öffnen, zudem säumen viele Buden die Bahnhof- und die Rathausstraße“, freut sich der Aktionsgemeinschafts-Vorsitzende Toni Klein.

Die Freundschaft mit Brunssum kann jeder demonstrieren, indem er einen Pin kauft, den die Stadt zum Jubiläum aufgelegt hat. Auf dem wellenförmig zulaufenden Anstecker sind die Wappen der beiden Städte zu sehen. Erhältlich ist der Pin am Samstag und Sonntag, 7. und 8. September, auf dem Bücherflohmarkt der Stadtbücherei vor der Stadthalle. Ansonsten beim Sekretär des Partnerschaftskomitees, Klaus Mingers, im Rathaus, Zimmer 510. Er informiert rund um das Europafest unter Telefon 02404/50-241.

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