Niederbardenberger Maijungen proklamieren Franziska Bias und Jan Hilpert

Von: Ingrid Puhl
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Ansteckend fröhlich: Maikönigin Franziska Bias und Maikönig Jan Hilpert bildeten den Höhepunkt im zweistündigen Festzug durch Niederbardenberg. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Ein überaus harmonisches und gelungenes Maifest gehört wieder der Vergangenheit an. Nachdem den Niederbardenberger Maijungen in den vergangenen drei Jahren eher bescheidenes Wetter hold war, lachte dieses Mal die Sonne vom Himmel.

Die wärmenden Strahlen beflügelten die Laune und das Gemüt der vielen Festbesucher und Zaungäste am Straßenrand und sorgten für beste Stimmung. Und mittendrin im Geschehen das liebreizende Maikönigspaar Franziska Bias und Jan Hilpert, deren Fröhlichkeit und Offenheit einfach anstecken mussten. Wie äußerte sich doch mit dem Brustton der Überzeugung der stolze Maikönigsvater Horst Hilpert: „Wenn einer aus Reifeld Maikönig wird, darf doch der Sonnenschein nicht fehlen.“

Nach der Thekeneröffnung am Freitag im Festzelt auf dem Sportplatz mit aktueller Musik von DJ Ben Air startete der Samstag mit einem Umtrunk beim Pritschenmeister Jerome Kämpf und dem Wortgottesdienst in St. Antonius, den Diakon Franz-Josef Kempen feierte und der musikalisch bereits zum 15. Mal vom Gospelchor An.Ge.Lus gestaltet wurde.

Beim anschließenden Königsball wechselten die königlichen Insignien von Tessa Büttgen und Benedikt Lemmen auf Franziska und Jan, die das Bad in der Menge sichtlich genossen und zahlreiche Glückwünsche, Blumen und Geschenke von sämtlichen Ortsvereinen und befreundeten Maigesellschaften entgegen nehmen durften.

Dicht drängten sich die Ballbesucher um die neuen Würdenträger, die seit ihrer Geburt eng mit Niederbardenberg verwachsen und bestens bekannt sind. Zu ihren Ehren präsentierten sich die Niederbardenberger Fahnenschwenker mit einer neu einstudierten Schwenkschau.

Sonntagnachmittag schlängelte sich der prächtige Festzug, weiterer Höhepunkt des Traditionsfestes, zwei Stunden lang durch die Straßen, bestaunt und beklatscht von vielen Schaulustigen. Jung und Alt waren auf den Beinen und profitierten – wie alle Zugteilnehmer – von der Gastfreundlichkeit, sprich vor allem den kühlen Getränken, der Familien Bias und Hilpert.

Mit von der Partie im Festzug waren: Trommler- und Pfeiferkorps Bardenberg, Jungenspiel Bardenberg, Trommler- und Pfeiferkorps Schaufenberg, Orsbacher Maijungen, Junggesellenverein Oidtweiler, Blaskapelle Siebenbürgen Setterich sowie die Niederbardenberger Maijungen, Fahnenschwenker und Pritschenkinder. Zum Gedenken an die Gefallenen der beiden Weltkriege legten die Maijungen am Ehrenmal vor der Kirche einen Kranz nieder.

Im Festzelt wusste die neu formierte und wesentlich vergrößerte Truppe der Pritschenkinder mit ihrem Auftritt zu begeistern. Waren die Kunststücke bisher reine „Jungensache“, behaupten sich seit diesem Jahr auch Mädchen im Umgang mit der Pritsche, bei Purzelbäumen und den Flugrollen über mehrere Personen. Ein Kompliment an Pritschenmeister Jerome Kämpf und an Thomas Schauer, die in der Kürze der Zeit Beachtliches auf die Beine stellten.

Ein Aktivposten des alljährlichen Traditionsfestes war wieder die tolle Band „Fahrerflucht“, die für richtig gute Musik und Stimmung sorgte. Maijungen-Kassierer Jens Götting proklamierte das Maikönigspaar Franziska und Jan unter Mitwirkung der aktiven und ehemaligen Maikameraden und führte routiniert durch das Festprogramm.

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