Nie mehr Asche: Eintracht Warden weiht Kunstrasen ein

Von: rp
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Anstoß für den Bürgermeiste
Anstoß für den Bürgermeister: Alfred Sonders gibt mit seinem Schuss den neuen Kunstrasenplatz des VfL Warden offziell frei. Foto: Wolfgang Sevenich

Alsdorf. Viele Jahre lang haben sich die Verantwortlichen des VfL Eintracht Warden und die Fußballmannschaften in der Senioren- und Jugendabteilung mit schlechten Sportplatzverhältnissen herumschlagen müssen. Ihr zähes Ringen um einen Kunstrasenplatz ist jetzt belohnt worden.

Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders hat im Beisein vieler Vertreter aus Politik und Wirtschaft dem Verein den lang ersehnten Platz übergeben.

Eingesegnet

Vereinsvorsitzender Markus Esser begrüßte an dem neuen Platz unter anderem Kaplan Marian Mertens, der den Platz einsegnete, Vizebürgermeister Heinrich Plum, den Ersten Beigeordneten Ralf Kahlen, das Landtagsmitglied Axel Wirtz als Vorsitzenden des Sportausschusses des Landes NRW, sowie Raphael Lamm, Vorsitzender des Fußballkreises Aachen. Esser dankte allen Verantwortlichen für das Gelingen des Werkes und lobte die zahlreichen Mitglieder, die insgesamt gut 900 Arbeitsstunden in den Bau des Platzes investiert hatten.

Einen besonderen Dank sprach der Eintracht-Vorsitzende Hubert Philippengracht aus, der das Projekt von Anfang an begleitet hatte. Lob kam auch seitens des Bürgermeisters. „Ich kann nur ein Kompliment machen. Alle haben tolle Arbeit geleistet. Die Platzanlage sucht ihresgleichen. Mittel aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung haben dies erst möglich gemacht. Der Verein war gut beraten, über Jahre hinweg nicht locker zu lassen.”

Bach fließt durch die Mitte

Insgesamt wurden 525.000 Euro aufgebracht, wovon 435.000 Euro auf den Neubau des Platzes und 90.000 Euro auf die Verrohrung des mitten durch den Platz verlaufenen Wardener Baches entfielen. Nicht nur die Mittel hätten die Anlage des Platze möglich gemacht, so Sonders, sondern auch die große Einmütigkeit im Rat der Stadt. „Wenn man sich in Zielen einig ist, kann man auch bei schwierigen Verhältnissen Lösungen finden. Es lässt sich durch gegenseitige Unterstützung auch einiges ohne Geld schaffen.”

Axel Wirtz übermittelte die Glückwünsche des Sportausschusses des Landes. Das Geld in Bildung, Sport und Gesundheit zu stecken, sei genau der richtige Weg, schließlich gebe es in NRW rund fünf Millionen Sportler in 20.000 Vereinen. Die Stadt Alsdorf tue viel für den Sport, formulierte er. Begeistert zeigte sich auch der Vorsitzende des Fußballkreises Aachen, Raphael Lamm. „Ich kann Euch nur beglückwünschen. Mit dieser Anlage kann es für den Verein nur aufwärts gehen.”

Nach den Reden legten die Kicker los: Mit sportlichen Aktivitäten, darunter auch dem Turnier „Unser Dorf spielt Fußball”, wurde die neue Platzanlage im Anschluss ausgiebig getestet.

1450 Kubikmeter Erdreich bewegt

Die Fläche des neuen Kunstrasenplatzes umfasst inklusive Sicherheitsstreifen 6400 Quadratmeter, die Gesamtlänge der neu verlegten Drainageleitungen beläuft sich auf rund 1500 Meter.

Im Lauf der Arbeiten wurden rund 1450 Kubikmeter Erdreich bewegt, zudem wurden 160 Tonnen Weißfeinkalk zur Verbesserung des Bodens eingebracht. Die Länge der Verrohrung des Wardener Baches beträgt rund 130 Meter.

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