Nicht nur mehr Freiheit, sondern auch Verantwortung

Von: ehg
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Erwartungsvoll: Die erfolgreichen Hauptschulabsolventen nahmen gute Ratschläge mit auf den Weg. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Stolz darauf, das schulische Ziel erreicht zu haben, feierten 39 Schülerinnen der Hauptschule sich selbst im Alten Rathaus. Bei aller Freude gab Rektor Paul Kuck ihnen zu bedenken, „dass nun das Leben vor der Tür steht!“

Die Möglichkeit, die Zukunft stärker als bisher selbst zu gestalten, bedeute nicht nur mehr Freiheit, sondern auch mehr Verantwortung. Es werde zunehmend klar werden, dass der GHS-Schulabschluss nur, wenn auch sehr wichtiges Etappenziel auf dem Weg ins Leben sei. Es sei neben Mut und Wille nicht zuletzt Durchhaltevermögen gefragt.

Herausforderungen überall

„Denn Herausforderungen werden Euch auf dem weiteren Weg ins und durchs Leben überall begegnen“, appellierte Kuck an „seine“ Entlassschüler, sich nicht entmutigen zu lassen und das gesteckte Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Dank sagte er den beiden Kolleginnen Maria Gröner und Christiane Mc Millan „für deren hervorragende Arbeit und das pädagogische Engagement, das sie als Klassenlehrer an den Tag gelegt hatten“.

Elf mit Qualifikation

Kuck freute es, das 18 Schülerinnen und Schüler – elf davon sogar mit Qualifikation – die Fachoberschulreife erreicht haben. 17 erhielten den Abschluss nach Klasse 10 und vier ein Abgangszeugnis, immerhin noch mit Abschluss nach Klasse 9. Ihnen allen wünschte der nunmehr auf 70 Schüler in je zwei neunten und zehnten Klassen geschrumpften Schule „viel Glück und Erfolg, aber auch Freude und Zufriedenheit“. An schloss sich für Rat und Verwaltung 1. Beigeordneter Werner Birmanns.

Der Einladung gefolgt war auch der ehemalige Vize-Bürgermeister Harald Gerling in langjähriger Verbundenheit mit der Hauptschule. Die Vorsitzende des Förderpreises, Brigitte Kreyer, zeichnete die Klassenbesten aus, Inga-Christina Otten (10 A) und Burak Saglam (10 B).

Ihr Dankeschön sprachen die Entlassschüler den Lehrerinnen und Lehrern aus, indem sie ihnen eine rote Rose überreichten. Durch die morgendliche Feier geleiteten Akeem Boluwatife Abidoye und Ayca Hersan. In einem Lichtbildervortrag lebten Erinnerungen an einen Segeltörn auf dem Ijsselmeer auf.

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