Würselen - Neustart der Kulturstiftung Würselen

Neustart der Kulturstiftung Würselen

Von: Nina Krüsmann
Letzte Aktualisierung:
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Präsentieren das neue Logo für die Kulturstiftung: (v.l.) Dr. Erwin Schulz, Erster Beigeordneter Werner Birmanns, Vorsitzender Achim Großmann, Stellvertreter Friedhelm Steinbusch, Herbert Krauthausen und Bürgermeister Arno Nelles.

Würselen. Ein neues Logo, ein Internetportal und vielversprechende Projekte zeigen: Die Würselener Kulturstiftung, die viele Jahre ein bedauerliches Schattendasein führte, lebt zum Jahreswechsel auf. „Bereits seit 1994 bestand die Stiftung, die leider nie richtig mit Leben gefüllt war”, sagt der Vorsitzende der Kulturstiftung Würselen, der ehemalige Bundestagsabgeordnete Achim Großmann.

„Wir möchten Würselens Namen als Kulturstadt ausbauen, bestehende Erfolge erhalten, schützen und fördern. Neue Facetten ans Tageslicht zu bringen und Kooperationen voranzutreiben ist unser Ziel”, sagt Großmanns Stellvertreter, Friedhelm Steinbusch, der zusammen mit Herbert Krauthausen und Erstem Beigeordneten Werner Birmanns den Vorstand komplettiert.

Der Vermögensstock beträgt 70.000 Euro. In den vergangenen drei Monaten wurden rund 43.000 Euro an Zustiftungen eingeworben, so viel wie noch nie in der Geschichte der Stiftung. 40.000 Euro stehen aus vorherigen Mitteln zur Verfügung und fließen nun in die anstehenden Projekte. „Im Vergleich zu früher ist die Stiftung nun als gemeinnützig anerkannt und ist über verschiedene Stiftungsorgane in der Bürgerschaft verankert”, erklärt Großmann.

Vorsitzender des Kuratoriums, für das es noch sechs freie Plätze gibt, ist Dr. Erwin Schulz. Seine beiden Stellvertreter sind die Künstlerin Susanne Mix und Günter Kölling, Vorsitzender des Kulturforums. „Großmann und sein Team haben mit viel Akribie an der Wiederbelebung der Stiftung gearbeitet. Kultur macht die Stadt lebenswert, deshalb ist dieses Engagement für uns alle sehr wertvoll”, hebt Bürgermeister Arno Nelles hervor. Er unterstützt die Stiftung als Vorsitzender des Stiftungsrates. Sein Stellvertreter ist Josef Bülles, der Vorsitzende des Kulturausschusses.

Erste Projekte für das kommende Jahr sind bereits beschlossene Sache. Vor allem die Bildung der Kinder, die mit der Kultur eng verknüpft ist, liegt der Stiftung am Herzen: Für die Würselener Kindergärten wird eine Vorlesekiste angeschafft, für die Stadtbücherei wurden bereits mehr als 100 Bücher für Kinder und Jugendliche erworben.

Darüber hinaus möchte die Stiftung das Kulturarchiv der Stadt mit dem Ankauf eines Archivprogramms, der Mikroverfilmung und Digitalisierung sowie Übersetzungen der Bestände unterstützen. „Die alten Akten und Unterlagen sind wertvolle Informationen über die Stadthistorie”, begründet Großmann, der auch eine spezielle Schriftenreihe zum Kulturarchiv plant.

Highlight in 2011 ist eine erste Kooperationsveranstaltung mit Burg Wilhelmstein, wo im August der Würselener Akkordeonvirtuose Manfred Leuchter ein Konzert geben wird.

Noch vor Weihnachten hingegen soll die Internetseite der Stiftung freigeschaltet und mit interessanten Inhalten gefüllt werden. „Unser Wunsch ist, dass der Internetauftritt zum Netzwerk wird. Kulturelle Einrichtungen und Veranstaltungsorte wie das Kulturforum Würselen oder das Kulturzentrum Altes Rathaus werden auf dieser Seite präsentiert, erhalten eine Plattform, um ihre Veranstaltungen zu bewerben”, erklärt Großmann.

Fotos von Veranstaltungen, Videofilme und Links runden das Angebot ab. „Vor allem kleinere Vereine und Kulturschaffende ohne eigene Internetpräsenz können davon profitieren und sich bekannter machen”, betont der Vorsitzende. „Wir sind stolz auf das, was wir in den vergangenen Monaten mit viel Engagement erreicht haben, und freuen uns auf die nächsten spannenden Schritte”, sagt Steinbusch, der auf weitere Mitstreiter hofft, die das ehrenamtliche Engagement der Stiftung unterstützen und weiter vorantreiben.
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