Herzogenrath - Neujahrsempfang mit Orchester-Musik in Herzogenrath

Neujahrsempfang mit Orchester-Musik in Herzogenrath

Von: Vera Cornette
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Vor gut 500 Bürgern spielte das Kerkraads Symfonie Orkest unter Leitung von Harmen Cnossen. Foto: Vera Cornette

Herzogenrath. Das Wort von der Krise ist fast in aller Munde, manch einer nennt 2009 bereits das Jahr der schlechten Nachrichten, Angst vor Rezession hängt in der Luft. Von getrübter Stimmung, Niedergeschlagenheit oder gar Stillstand konnte beim siebten musikalischen Neujahrsempfang der Stadt Herzogenrath am Wochenende allerdings keine Rede sein.

Förmlich mit Pauken und Trompeten und sämtlichen anderen Instrumenten, die ein Orchester komplettieren, wurde in der Aula des Herzogenrather Gymnasiums das neue Jahr willkommen geheißen.

Vor gut 500 Bürgern spielte das Kerkraads Symfonie Orkest unter Leitung von Harmen Cnossen.

Im Anschluss an den musikalischen Auftakt ließ Bürgermeister Christoph von den Driesch das zurückliegende Jahr Revue passieren und gab einen Ausblick auf das kommende.

In Bezug auf die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts nannte er Beispiele für die gelungene Ansiedlung von Firmen, wie zum Beispiel Aixtron. Auch die Firma Cerobear, Herstellerin von keramischen Wälzlagern, plane die Erweiterung ihres Betriebes.

Zuversichtlich stimme das vorgesehene Koordinationsbüro im Technologie-Park Herzogenrath in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Aachen: „Der Stein kam ins Rollen durch den Wettbewerbsaufruf Ausbau der Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen durch das Ministerium für Wissenschaft und Forschung”, sagte von den Driesch.

Gemeinsam mit dem Rektor der Fachhochschule, Manfred Schulte-Zurhausen, sei ein Konzept zur Ergänzung des theoretischen Studiums entwickelt worden. Der Bürgermeister: „Duale Studiengänge im Ingenieurwesen können zukünftig auf die gebündelte praktische Kompetenz der Unternehmen vor Ort zugreifen.”

Besonders hob von den Driesch die Bedeutung der Euregionale 2008 für die Stadt und vor allem für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit hervor: Die gelungene Umgestaltung des Burgumfeldes, der Weiße Weg von der Soers über Herzogenrath und Kekrade und die Grünmetropolroute seien zukunftsweisend.

Schulischer Bereich

Neben Verbesserungen bezüglich der Freizeitmöglichkeiten und der Lebensqualität wies das Stadtoberhaupt auf Fortschritte im schulischen Bereich hin. Ein Ausdruck dieses Fortschritts seien die Mensen, die zur Schulspeisung eingerichtet würden: „Wir haben als städtischer Schulträger über 3,4 Millionen Euro dafür bereitgestellt”, unterstrich von den Driesch. Schulverpflegung sei ein wichtiger Faktor im Schulalltag geworden, der Einfluss auf die Gesundheit und das Konzentrationsvermögen der Kinder nehme.

Der Bürgermeister honorierte auch das Engagement der Herzogenrather Seniorinnen und Senioren: „Sie gehören nicht zum alten Eisen, sie haben Talente, Erfahrungen aller Art und Gestaltungswillen.” Nicht nur den engagierten älteren Herzogenratherinnen und Herzogenrathern dankte er, auch den anderen zahlreichen Aktiven, die sich zum Beispiel im Vereinsleben einbringen würden. Zum Abschluss seiner Neujahrsansprache appellierte Bürgermeister von den Driesch, sich auf die Stärken der Gemeinschaft zu besinnen: „Ein gutes Miteinander ist unerlässlich, um den Anforderungen und Herausforderungen in der Zukunft gerecht zu werden.” Herzogenrath habe allen Grund, optimistisch nach vorne zu blicken.

Die Gäste in der vollbesetzten Aula konnten nun, beflügelt von Stücken der Komponisten Bernstein, Strauß und Mozart und Arien, gesungen von Frans Kokkelmans, ihren Gedanken freien Lauf lassen. Vielleicht dachten manche auch an die aristotelische Weisheit: „Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen”, die Christoph von den Driesch den Bürgerinnen und Bürgern mit auf den Weg gegeben hatte.
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