Baesweiler - Neujahrsempfang: Mehr Mitsprache für Baesweilers Bürger

Neujahrsempfang: Mehr Mitsprache für Baesweilers Bürger

Von: Stefan Klassen
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Grüße und Grundsätzliches zum Jahreswechsel: Bürgermeister Dr. Willi Linkens formulierte beim Neujahrsempfang Ziele für 2011. Foto: S. Malinowski

Baesweiler. Was wurde erreicht in den zurückliegenden 365 Tagen? Wohin wird der Weg in den kommenden zwölf Monaten führen? Die Ansprache des Bürgermeisters beim Neujahrsempfang ist stets Bilanz und Ausblick zugleich, sie bietet Gelegenheit, neue Ziele zu formulieren.

Dr. Willi Linkens stellte den mehreren hundert Gästen aus Bürgerschaft, Vereinen, Politik und Wirtschaft in der Aula der Realschule in Setterich seine Vision für das Jahr 2011 vor: „Ich möchte die Idee des mündigen Bürgers stärker realisieren.”

Mehr Bürgerbeteiligung, eine stärkere Einbindung in Entscheidungsprozesse, das Schaffen einer neuen Kultur des Zuhörens und des Dialogs - Baesweilers Erster Bürger will mit Foren nach dem Vorbild der US-amerikanischen „Town Hall Meetings” das Gemeinwesen noch besser miteinander verzahnen.

Um „keine Kluft zwischen der Politik und der Verwaltung einerseits und den Bürgern andererseits aufkommen zu lassen”, sollten die Bürger in diesen Foren „ihre Erwartungen und Bedenken artikulieren können”, konkretisierte Linkens beim Neujahrsempfang. So solle gemeinsam mit Rat und Verwaltung ein „dauerhafter Fortschritt” angestrebt werden, „der eine fundierte Verbesserung unter Berücksichtigung der Bedürfnisse kommender Generationen darstellt”.

Dafür, dass die Stadt Baesweiler gut für die Zukunft aufgestellt ist, werden laut Linkens auch mehrere Projekte sorgen, die derzeit mit Hochdruck vorangetrieben werden: etwa der Bau der Ortsumgehung B57n, deren nördlicher Bauabschnitt - die Umgehung Setterichs - wohl Mitte dieses Jahres fertiggestellt sein wird. Die sich dadurch ergebende Möglichkeit, erst die Hauptstraße und später die Aachener Straße verkehrsberuhigt umzubauen, sei äußerst erfreulich für alle Beteiligten.

In diesem Zusammenhang hob der Bürgermeister auch die Bedeutung des Baus der L50n von Setterich Richtung Aldenhoven hervor, der in Baesweiler seit vielen Jahren herbeigesehnt wird, von der Landespolitik jedoch noch nicht in die Tat umgesetzt worden ist. Linkens: „Der Bau der L50n bleibt weiterhin eine vorrangige Forderung, hier sind wir als Stadt schließlich deutlich in Vorleistung getreten.”

Mit Freude blickte Dr. Willi Linkens auf den bevorstehenden Startschuss für die zentrale Begegnungsstätte „Haus Setterich” sowie die Realisierung des sogenannten „Quartiersgartens”. Diese in das Projekt „Soziale Stadt Setterich-Nord” eingebundenen Vorhaben würden „zu einer deutlichen Stärkung des Ortes führen”, prognostizierte der Bürgermeister. Das „Haus Setterich” müsse Begegnungsstätte für alle werden, „auch für die Vereine und Gruppierungen und für alle Bürgerinnen und Bürger”.

Grundsätzlich habe die „Soziale Stadt” im vergangenen Jahr „richtig Fahrt aufgenommen”, vermerkte Linkens beim Neujahrsempfang. Und die neue Kindertagesstätte an der Emil-Mayrisch-Straße in Setterich sei gut gestartet, ebenso wie das Einkaufszentrum „Neuer Markt Setterich”.

Zudem habe die Stadt Baesweiler mit dem Geld aus dem Konjunkturprogramm II wichtige Weichenstellungen für die Zukunft vornehmen können. Infrastrukturprojekte wie die Sanierung des Burgparks in Setterich, des Schwimmbades an der Parkstraße, der Turnhalle Am Weiher, der Mensa der Realschule oder der Grengrachtschule seien mit nachhaltigem Erfolg angegangen beziehungsweise bereits umgesetzt worden.

Linkens dankte vor allem den ehrenamtlich tätigen Bürger für ihr Engagement und hob besonders die freiwilligen Feuerwehrleute hervor. „Es ist erfreulich und beruhigend, in sechs Löschzügen, in der Jugendfeuerwehr und in der Ehrenabteilung qualifizierte und motivierte einsatzwillige Kräfte zu haben.”
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