Würselen - Neujahrsempfang: Heilig-Geist-Gymnasium würdigt Engagement

Neujahrsempfang: Heilig-Geist-Gymnasium würdigt Engagement

Von: ehg
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Gratulation: Beim Neujahrsempfang rückte das HGG auch besonders leistungsstarke Mitglieder der Schülergemeinde in den Mittelpunkt. Oberstudiendirektor Christoph Barbier (r.) und seine Stellvertreterin Maria Förster (l.) zeichneten sie aus. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Drei Netzwerke seiner Schule, die miteinander verwoben beziehungsweise voneinander abhängig sind, stellte Oberstudiendirektor Christoph Barbier beim Neujahrsempfang des Heilig-Geist-Gymnasiums in den Mittelpunkt. Zunächst lenkte er den Blick auf ein Netz, das es den meisten Schülern erst ermöglicht, zu ihrer Schule zu gelangen, das des Schülerspezialverkehrs.

Als es vornehmlich aus finanziellen Gründen zu zerreißen drohte, habe die Schule mit erheblichem Aufwand und vielfältiger Unterstützung „das Netz im Netz“ installiert. Denn: „Ab diesem Sommer wird das Netz des Schülerspezialverkehrs in das ÖPNV-Netz integriert, so dass auch künftig unsere Schüler das HGG mit dem Bus erreichen können.“

Das pädagogische Intranet mit Zugang zum Internet rückte Barbier als zweites Netz in den Focus. Seit fünf Jahrzehnten knüpfe das HGG nun dieses schulinterne Computernetz. Dabei seien die technischen Möglichkeiten und die Bedürfnisse im Unterricht stets schrittweise aufeinander abgestimmt worden. „Nur da, wo letztendlich ein sogenannter Mehrwert für den Unterricht erkennbar gewesen sei, sei der Computer dauerhaft eingesetzt worden.“

Den weiteren Ausbau dieses schon sehr tragfähigen Netzes habe sich die Oberstufe auf die Fahne geschrieben. Die Räume sollen so ausgestattet werden, dass die Nutzer mit ihren eigenen Geräten arbeiten können. Zum eigentlichen Netz deklarierte der HGG-Leiter das Geflecht, das Menschen miteinander knüpfen. Der zentrale Gedanke, der dieser Netzarbeit zugrunde liege, werde durch den Slogan der Schule „An deiner Seite“ veranschaulicht.

Barbier: „Auf der Grundlage des christlichen Welt- und Menschenbildes möchten wir es den jungen Menschen ermöglichen, zu sich selbst zu finden, sich zu entfalten und den eigenen Weg zu erkennen und selbstbewusst zu beschreiten.“ Weiter: „Gerade weil wir das christliche Welt- und Menschenbild als Grundlage haben, sind uns auch Andersgläubige und auch Menschen, die noch nach Orientierung suchen, ebenso willkommen.“ Allen, die zu einer stabilen Vernetzung beitragen, sprach Barbier herzlichen Dank aus. Dann wandte er sich voller Freude vielfältigen Schülerehrungen zu.

Alle Prüfungen seien durch sieben Schüler gekrönt worden, die im Abitur die Traumnote 1,0 erlangt haben. Er würdigte den Einsatz von Hannah Kisch im Schulsanitätsdienst über Jahre. Simon Eckelt, Paul Karhausen, William Onwujike, Jan und Jonas Schmalen sowie Simon Wirtz haben wie im Vorjahr bereits auch in 2014 beim Rhein-Energie-Marathon den dritten Platz erreicht, in Kombination mit dem Bonner Post-Marathon den zweiten Rang in der Rhein-Cup-Wertung belegt und den zehn Jahre alten Schulrekord gebrochen.

Drei Schüler einer Familie, Fabian, Julius und Moritz Wesemann, haben sich dem Leitungssport verschrieben. Fabian spielt Basketball in der höchsten deutschen Liga in seiner Altersklasse in Düsseldorf als auch in einem Herrenteam in Aachen, Julius spielt ebenfalls Basketball in der Jugendbundesliga in Düsseldorf und in der NRW-Liga. Beide habe auch schon die deutsche Streetbasketball-Meisterschaft gewonnen. Als Wasserspringer hat Moritz bereits mehrere Gold- und Silbermedaillen errungen, sowohl von den Brettern als auch vom Turm aus.

Bei den nächsten Ehrungen ging es zwar auch um Olympiaden, aber nicht um Sport: Fabian Claßen und Clemens Ulrich zählen zu den vier besten Mathematikern in der Städteregion. Damit haben sie die dritte Runde der Mathe-Olympiade erreicht. Erfolgreich ist Carolin Bettenworth in der 26. Bio-Olympiade unterwegs. Am 20. Januar wird sie beim Landesseminar in Bergkamen erfahren, ob sie in die nächste Runde gekommen ist und somit NRW bundesweit vertreten wird. Es gab auch Doppelsieger und -erfolge.

Ein Doppelsieger ist Clemens Ulrich und zum Doppelerfolg hat Sarah Conrads beigetragen. Zusätzlich zum Erfolg bei der Mathe-Olympiade hat Clemens Ulrich beim landesweiten Schülerwettbewerb „Alte Sprachen“ einen der beiden ersten Plätze für sich verbucht. Seine Platzierung ist ein Novum in der 30-jährigen Geschichte dieses Wettbewerbs für das Heilig-Geist-Gymnasium. Mit Sarah Conrads landete eine weitere Schülerin unter den Top-Ten.

Mit römischer Lokalgeschichte beschäftigten sich unter anderem Laura Neudecker, Michelle Ziemer und Ceren Ilbasmis. Zwei Workshops mit über 70 Grundschulkindern wurden angeboten, ein weiterer findet noch im Januar statt. Nicht nur in Griechisch und Latein, sondern auch in Englisch gibt es eine Schülerin und einen Schüler mit exzellenten Sprachkenntnissen: Leonie Ermert und Jan Böckers behaupteten sich beim Cambridge-Zertifikat auf dem Niveau ihrer Lehrer.

Da Jan Böckers mit Bestnote abschloss, wurde ihm attestiert, dass er „muttersprachliche Kompetenz“ erworben hat. Barbier bedankte sich auch bei den Schülern aus Orchester und Chor, die das HGG bereits verlassen haben und immer noch zur Stelle sind. Neben Sänger Matthias Freh bereichern das Orchester immer noch Amandus Bach, Lucia Barbier, Jonas Hahnfeld, Tobias Schott und Beatrice Wilden.

Vom „Deutschen Gründerpreis“ für Schüler in Hamburg kehrten Antonia Böckers, Franziska Kores, Fabian Wicking, Felix Gruschka, Jan Böckers und Martin Römgens als Sieger zurück.

Für besonderes Engagement beim Senegallauf bedankte sich die stellvertretende Schulleiterin Maria Foerster bei den Klassen 6c, 6a und 9c sowie bei den Schülern Sarah Pelzer, Gregor Pinell, Maurice Engels, Christian Völpel und Maren Broicher.

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