Neues Rheumaportal im Internet verspricht schnellere Hilfe

Von: mabie
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Vom Erfolg überzeugt: (v.l.) Projektkoordinator Dr. Wolfgang Vorbrüggen, Ministerin Barbara Steffens und René A. Bostelaar. Foto: Bienwald

Würselen. Bei entzündlichem Rheuma spielt der Zeitfaktor eine nicht zu unterschätzende Rolle. Das weiß Projektkoordinator Dr. Wolfgang Vorbrüggen von der Schwertbad GmbH nur zu genau. Besonders Frauen sind oft in der Situation, dass schon irreparable Schäden vorliegen.

Im Beisein von NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens und dem Geschäftsführer des Medizinischen Zentrums (MZ) der Städteregion Aachen, René A. Bostelaar, gab Dr. Vorbrüggen gestern Mittag im MZ den offiziellen Startschuss für das neue Rheumaportal „Rheport.de“, das schnellere Hilfe und Arzttermine verspricht. Das unter www.rheport.de und www.rheport.com erreichbare Netzwerk umfasst alle niedergelassenen und an Kliniken tätigen rheumatologischen Fachärzte im Westen von NRW und stellt über einen Fragebogen den Einstieg eine mögliche Behandlung dar.

„Das regionale Projekt hat noch Modellcharakter“, sagt Dr. Vorbrüggen, „wenn mögliche Anlaufprobleme überwunden sind, ist eine weitere Ausdehnung geplant.“

Ein wichtiges Stichwort ist dabei die Gendergerechtigkeit, die berücksichtigt, dass viele Erkrankungen bei Frauen und Männern unterschiedlich verlaufen. „Mit geschlechterspezifischer Therapie können bessere gesundheitliche Erfolge erzielt werden“, betonte Ministerin Steffens dazu.

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