Neues Programm: Weniger Klassik auf Burg Rode

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Wolfgang Schmitz, Marianne Stenzel und Ernst Stirnberg (v.l.) vom Verein Burg Rode präsentieren das neue Halbjahresprogramm für das historische Gemäuer. Foto: Andrea Thomas

Herzogenrath. Etwas weniger klassisch geprägt ist das aktuelle Halbjahresprogramm des Vereins Burg Rode. „Klassische Musik liegt uns nach wie vor am Herzen, aber sie ist schwer zu vernünftigen Konditionen anzubieten”, sagt Sprecher Wolfgang Schmitz. So ist das neue Programm eine Mischung aus Traditionellem und neuen Ideen.

Zur Tradition auf der Burg gehört etwa das Kaffeehauskonzert mit dem Salonorchester „Da capo” am 1. Mai. Klänge aus Oper, Operette und Musical sollen dabei geboten werden. Und spielt das Wetter mit, wird das Ganze im Freien stattfinden.

Weitere musikalische Leckerbissen werden das Konzert des Chors „Capella Droezjba” mit slawisch-byzantinischen Gesängen und russischen Volksliedern (5. April) und ein Tangonachmittag mit der Gruppe „Jasstango” (26. April) sein.

Ein Anliegen der Macher des Burgprogramms ist es, dem Nachwuchs eine Bühne zu geben. So werden im März erneut Preisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert” (1. März) sowie junge Musiker, Teilnehmer und Gewinner bedeutender Meisterkurse (22. März) ihr Können zeigen.

Zudem präsentiert der Burgverein erstmals ein Konzert des in Herzogenrath und Umgebung bekannten „Our Symphony Orchestra” unter Leitung von Brigitte Jansen, das seit 2003 am städtischen Gymnasium sein Zuhause hat.

Die jungen Musiker beschließen mit dem Konzert am 17. Mai auf der Bühne im Burggarten - bei schlechtem Wetter in der Aula des Gymnasiums - ein intensives Probenwochenende.

Nicht nur musikalisch

Nicht nur musikalisch will der Verein Burg Rode seinem Publikum etwas bieten. Auf dem Programm stehen eine Lesung mit Eva-Maria Neumann, die in ihrem biografischen Buch „Sie nahmen mir nicht nur die Freiheit” ihre Flucht aus der DDR schildert. Auch eine Ausstellung von Puppenstuben und handgefertigten Bären soll es vom 27. bis 29. März geben.

Eine Stadtführung bietet Kuratoriumsmitglied Johannes Becker am Samstag, 25. April, an. Von der Bergerstraße aus geht es vorbei an markanten Punkten der Stadt. „Da gibt es bestimmt Geschichten zu hören, die man so noch nicht kennt”, wirbt Wolfgang Schmitz für die Teilnahme.

Waren Burgführungen bislang auf das Burgfest beschränkt, haben große und kleine Besucher nun erstmals am Sonntag, 19. April, außerhalb des Festes Gelegenheit, sich die Burg vom Turm bis zum Folterkeller zeigen und erklären zu lassen. „Das ist besonders für Kinder immer spannend”, sagt Kuratoriumsmitglied Marianne Stenzel. Deshalb können Kindergartengruppen und Grundschulklassen sich ganzjährige zu kostenlosen Führungen anmelden. Auch Kindergeburtstage können in dem alten Gemäuer gefeiert werden.

Höhepunkt des ersten Halbjahres wird das Burgfest am Sonntag, 14. Juni, sein. Dann werden auch der Burggarten und die Außenbühne besonders glänzen. Das Programmheft mit allen Terminen auf einem Blick liegt abholbereit im Rathausfoyer, in den Sparkassen-Geschäftsstellen, im Eurode-Business-Center sowie in Buchhandlungen.
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