Neues Löschfahrzeug besteht Feuertaufe

Von: ehg
Letzte Aktualisierung:
8804707.jpg
Löschzug Broichweiden übt den Ernstfall.

Würselen. Eine lebhafte Resonanz fand die Abschlussübung 2014, die der Löschzug Broichweiden in der Regie von Leiter Ralf Jüsgens auf dem Gelände des Landmaschinenhandels Becker veranstaltet hat.

33 aktive Wehrleute und 15 Jugendliche kamen dabei zum Einsatz, sieben Fahrzeuge fuhren vor. Seine Feuertaufe bestand das Hilfeleistungs-Löschfahrzeug, das nach der Übung von Bürgermeister Arno Nelles offiziell dem Löschzug Broichweiden übergeben wurde.

Fachkundig moderiert wurde die äußerst realistische Übung von Ehrenoberbrandmeister Kurt Dobadka. Zweimal konstatierte er: „Das ist ganz nah an der Realität!“ Denn auch bei der Übung gab es Tücken: Als die Wasserversorgung über einen Unterhydranten von der Jülicher Straße aus hergestellt werden sollte, funktionierten zwei Hydranten nicht. Über einen dritten konnte sie dann doch gewährleistet werden. Zudem verletzte sich ein Feuerwehrmann bei seinem Einsatz. Er wurde von den Helfern des Malteser Hilfsdienstes versorgt. Zur Stelle war auch das Deutsche Rote Kreuz, das mit zwei Rettungsfahrzeugen vorgefahren war.

Technischer Defekt

Moderator Kurt Dobadka begrüßte auch Kameraden vom befreundeten Löschzug Haaren und der beiden anderen städtischen Löschzüge, aus Bardenberg mit Löschzugführer Stefan Kaiser und Jugendwart Franz-Josef Mertens.

Bei optimalen äußeren Bedingungen lief die Übung ab. Angenommen wurde ein technischer Defekt in der Werkstatt des Landmaschinenhandels, der einen Brand ausgelöst hatte. Durch das ausgebrochene Feuer wurden die elektrischen Anlagen, wie beispielsweise die Torsteuerung, außer Betrieb gesetzt.

Die anwesenden Mechaniker konnten sich ins Freie retten, zwei Auszubildenden gelang die Flucht vor dem Feuer nicht. Sie wurden vermisst. Zur selben Zeit wurden im hinteren Bereich Landmaschinen von einem Anhänger, der defekt war, geladen. Das bedeutete, dass die hintere Zufahrt zur Werkstatt versperrt war. Eine Zugmaschine stand auch nicht zur Verfügung. Nachdem der Löschzugführer die Lage erkundet hatte, wurde mit drei Trupps unter Atemschutz die Menschenrettung in der vorderen Werkshalle eingeleitet. Eine Überdruckbelüftung wurde dabei vorgenommen, vier bemannte Schlauchbrücken wurden aufgebaut.

Um den Bürotrakt von dem Brandherd abzuschirmen und das Feuer zu löschen, erfolgte ein Außenangriff mit C-Rohren. Die beiden geretteten Auszubildenden wurden von den Ersthelfern versorgt.

Auch die Jugendfeuerwehr kam in der hinteren Werkshalle bei der Menschenrettung mit Übungs-Atemschutzgeräten und der Brandbekämpfung zum Einsatz. Das Wasser für die in Anschlag gebrachten C-Rohre wurde von einem Unterflurhydranten im Bereich Zum Holzweg entnommen.

Manöverkritik wurde anschließend im Gerätehaus an der Eschweilerstraße geübt. Dabei lobte der Bürgermeister den an den Tag gelegten „Feuereifer“ der Aktiven, aber nicht zuletzt auch der Jugendlichen. Er dankte für ihren steten Dienst zum Wohle der Allgemeinheit.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert