Alsdorf - Neues Leben in der alten Grundschule

Neues Leben in der alten Grundschule

Von: Anja Klingbeil
Letzte Aktualisierung:

Alsdorf. Wenn die Mädchen und Jungen der Grundschule Alsdorf-Mitte ihre neue Schule auf dem Anna-Gelände beziehen, soll das Gebäude am Übacher Weg nicht ungenutzt bleiben. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Rat beschlossen, dass die Volkshochschule in die Immobilie einziehen soll.

Henry Engel, Leiter der VHS Nordkreis, hat dazu ein Raumkonzept entwickelt. „Das Gebäude am Übacher Weg ist durch seine zentrale Lage gut geeignet für unsere Einrichtung. Außerdem könnten wir unser Angebot so bündeln und damit weitere Synergie-Effekte erzielen”, sagt er. Neben dem Schul-Altbau würde der VHS-Leiter gerne noch die ehemalige Mädchenschule an der Mariensäule mit in seine Raumplanung einbeziehen. Zurzeit ist die VHS in Alsdorf an drei unterschiedlichen Standorten vertreten. Neben dem Hauptsitz in der Burg gibt es einen berufsvorbereitenden Lehrgang in der ehemaligen Hauptschule Busch, an dem zirka 100 junge Menschen teilnehmen, sowie verschiedene Projekte und ausbildungsbegleitende Maßnahmen in Kellersberg an der Friedensstraße.

VHS

„Im Grundschul-Gebäude in Alsdorf-Mitte könnten wir alles unterbringen, was wir derzeit auch in der Burg haben”, betont Engel. Sprich: Neben der kompletten Verwaltung und Anmeldung wäre am Übacher Weg außerdem genügend Platz, um zwei EDV-Räume sowie einen Kultursaal einzurichten. „Das ist sicherlich in vielen Aspekten besser. Besonders, weil die Burg nicht behindertengerecht ist. Das würde sich mit dem Umzug für die VHS ändern”, sagt Engel. Platz wäre am Übacher Weg zusätzlich für den Teil der VHS, der noch in Busch untergebracht ist. Zudem seien die Unterrichtsräume dort deutlich größer als in der Alsdorfer Burg, ein weiterer Vorteil, wie Engel sagt.

Platz für die Projekte, die derzeit noch am Kellersberger Standort stattfinden, wäre in den Augen von Engel optimaler Weise in der alten Mädchenschule in unmittelbarer Nähe der Grundschule Mitte. Einziger Knackpunkt: „Das Grundstück an der Mariensäule ist laut eines Gutachtens wirtschaftlich nicht sanierungswürdig”, wie der Erste Beigeordnete Klaus Spille im Hauptausschuss darlegte.

„Zugegeben - der bauliche Zustand unserer Einrichtung in Kellersberg ist besser, als der der ehemaligen Mädchenschule. Aber wenn wir auch dieses Gebäude nutzen könnten, hätten wir unsere Angebote quasi alle unter einem Dach”, betont unterdes Engel.

Eine neue Heizungsanlage, neue Türen, ein neuer Sanitärbereich und Trennwände - bevor die VHS in die Grundschule am Übacher Weg einziehen kann, muss dort noch eine Menge gemacht werden. „Der jetzige Sanitärbereich ist draußen, den würden wir wegreißen, die Toilettenanlagen nach innen verlegen. Damit hätten wir Fläche für Parkplätze geschaffen”, erklärt Engel.

Für Sommer 2010 ist der Umzug in Planung, so sieht es der Fahrplan vor. Die Raumpläne liegen der Stadt vor. Nun muss nur noch eine Entscheidung getroffen werden, wer die Arbeiten übernimmt. „Außerdem müssen Förderanträge gestellt werden für eine Beteiligung des Landes am Umbau”, erklärt Henry Engel.
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