Neues Heimatbuch dokumentiert bewegte Geschichte

Von: lo
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Freuen sich über die Neuerscheinung: (v.l.) Manfred Aretz (Sparkasse), Petra Heider-Apert (VR-Bank), Ulrich Rösseler (Sparkasse), Autor Willi Johnen, Ortsvorsteher Günter Markenstein, IG-Vorsitzender Franz-Josef Koch sowie Stefan Jansen (VR-Bank). Foto: Lars Odenkirchen

Baesweiler. Gerne hätte der verstorbene Schuldirektor Karl Lammertz diesen Moment wohl erlebt, und irgendwie war er auch allgegenwärtig, als im Lovericher Pfarrheim nach langer, mühevoller Arbeit endlich das „Heimatbuch” präsentiert werden konnte.

Zu seinen Lebzeiten war es dem ehemaligen Direktor schließlich immer ein Anliegen gewesen, die Chronik der Orte Loverich, Floverich und Puffendorf für die Nachwelt festzuhalten, und am Ende waren es auch Lammertz´ Aufzeichnungen, die Verfasser Willi Johnen als Grundstock für das nun erschienene „Heimatbuch Loverich, Floverich und Puffendorf: Einst & Jetzt” dienten.

Das Werk vollendet

Angefangen von den ersten Siedlungen über die Geschichte der ehemaligen Gemeinde Puffendorf bis zur heutigen Zeit, in der die drei Dörfer zur Stadt Baesweiler gehören, deckt das Buch die gesamte Geschichte der drei Ortschaften ab. Dank seiner langen Entstehungsgeschichte hätte das Buch dabei allerdings fast selbst eine Chronik verdient.

Schon 1989 hatte Karl Lammertz nach seiner Pensionierung angefangen, die Geschichte der Dörfer genauer zu erforschen. Aus gesundheitlichen Gründen konnte er diese Arbeit aber nicht zu Ende führen und übergab schließlich 2002 rund 100 Seiten handgeschriebenen Text an Willi Johnen - mit der Bitte, sein Werk zu vollenden.

Johnen stürzte sich schließlich ebenfalls in die Arbeit und ergänzte Lammertz´ 60 Druckseiten um mehr als 100 weitere Seiten Text, illustrierte den Band mit rund 500 Bildern und stellte so schließlich das Buch in seiner endgültigen Fassung fertig.

Unterstützung erhielt er dabei einerseits von der Interessengemeinschaft (IG) Loverich-Floverich-Puffendorf, deren Arbeitskreis „Heimatbuch” die Herausgabe, Vorfinanzierung und den Vertrieb des Buches übernahm, zum anderen aber auch von zahlreichen Vereinen und Privatpersonen, die Fotos und Textbeiträge zum Buch beisteuerten.

„Mein besonderer Dank gilt aber auch den zahlreichen Sponsoren, insbesondere der Sparkasse und der VR-Bank, ohne die das Buch nie hätte erscheinen können”, betonte Franz-Josef Koch, der Vorsitzende der IG. „Mit unserem Heimatbuch ist eine Chronik entstanden, die die Geschichte unserer drei Orte zu einer Gesamtheit näher bringt und vielleicht auch die Gegenwart verständlicher macht”, betonte Koch.

Mit dem Erfolg des Buches kann die IG als Herausgeber schon jetzt zufrieden sein: Von den 750 gedruckten Exemplaren gingen 550 schon im Vorverkauf weg.

Schneller als die Kölner

Der langjährige Ortsvorsteher Günter Markenstein betonte derweil die geschichtsträchtige Rolle der drei Dörfer: „Die Ortschaften haben schon vieles erlebt, sie sahen Gallier, Römer, Franken, Franzosen und Amerikaner.

Ganz nebenbei bemerkt: Der Grundstein zur Lovericher Kirche wurde zur selben Zeit gelegt wie der des Kölner Doms - und während wir die Kirche in der Zwischenzeit sogar schon erweitert haben, wird in Köln immer noch gebaut.”
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