Neuer Vereinsarzt bei Versehrten-Sportgemeinschaft Kohlscheid

Von: Yannick Longerich
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Über gute Kontakte der Mitglieder der VSG Kohlscheid wurde Dr. Ralf Morschel für das Amt des Vereinsarztes geworben. Die Vorsitzende Dr. Luise Rütters begrüßt das neue Vorstandsmitglied. Foto: Yannick Longerich

Herzogenrath. Die Tatsache, dass der gesamte Vorstand der Versehrten-Sportgemeinschaft Kohlscheid um die Vorsitzende Dr. Luise Rütters auf der diesjährigen Mitgliederversammlung einstimmig im Amt bestätigt wurde, ging fast ein wenig unter – waren doch alle Anwesenden gespannt, wer die künftige Vertrauensperson in sportmedizinischen Fragen sein würde.

Über Renate Wemmers, langjähriges Mitglied der VSG, kam Dr. Ralf Morschel vor knapp zwei Jahren das erste Mal in Kontakt mit den Verantwortlichen der VSG. Der bislang amtierende Vereinsarzt Dr. Dieter Welty hatte zwischenzeitlich bereits seinen Rückzug zum Ende der Wahlperiode aus Altersgründen angekündigt und somit die frühzeitige Suche nach einem Nachfolger angestoßen. Morschel wird vor allem die Wettkämpfer betreuen sowie die medizinische Leitung der Herzsportgruppen übernehmen. „Das Vertrauen ist die Basis“, so der Mediziner aus Kohlscheid.

Der Jahresbericht des Vorstandes fiel zufriedenstellend aus. „Wir blieben erfreulicherweise von ernsthaften Verletzungen verschont. Auch unsere Gemeinschaft wächst weiter, insgesamt ist unser Plenum auf 213 Aktive gewachsen“, erläuterte Rütters. Dass der Zusammenhalt unter den Sportlern funktioniert, zeigte sich deutlich bei der Wiederwahl von Rütters und ihrem Team.

Die offene Abstimmung verlief in ausgelassener Atmosphäre, frei nach dem Vereinsmotto „Bitte lächeln“. Zukunftsorientiert wurde bereits für das 2021 anstehende 60. Vereinsjubiläum ein Rücklagenbeschluss genehmigt, was dem Verein ermöglicht, pro Jahr bis zu 1000 Euro für die anstehenden Festivitäten zurückzulegen. Nachdrücklich verwies der Vorstand auf die Unumgänglichkeit eines Mitgliedsbeitrags zur Kostendeckung.

„Der Mitgliedsbeitrag für unseren Verein beträgt pro Monat sieben Euro – also das, was andere für eine Schachtel Zigaretten ausgeben. In die eigene Gesundheit ist dieser Betrag dann doch wesentlich besser investiert“, fand Rütters ein passendes Bild.

Für das aktuelle Jahr wünscht sich der Verein eine ähnlich gelungene Kooperation mit den Sportstätten der Stadt wie im Vorjahr. Die Halle an der Casinostraße war bis dato erstmals für den Betrieb auch während der Sommerferien frei. Falls alle Stricke reißen, wird der Sportler-Gemeinschaft dennoch nicht die Lust vergehen. Medizinisch nach wie vor in den besten Händen, wird auch im Jahr 2017 so manche hohe Hürde genommen.

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