Neuer Regler für Turnhallen: Im Kubiz-Neubau ist es zu warm

Von: vm
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Hat Nachbesserungen veranlasst: Kathrin Koppe. Foto: vm

Alsdorf. Nicht schon wieder das Kubiz! Wie der Grünen-Fraktionsvorsitzende Horst-Dieter Heidenreich in der vergangenen Sitzung des Alsdorfer Stadtrats mitteilte, hatte sich ein Sportverein bei ihm gemeldet, der in den Hallen von Gymnasium und Realschule im Kultur- und Bildungszentrum Alsdorf trainiert: Die Turnhalle sei viel zu warm, die Außenklingel würde nicht funktionieren, so dass sich Sportler, die sich verspätet hätten, nicht bemerkbar machen könnten.

Außerdem hätten die Sportler einen Riss in Halle C entdeckt. Was das sei? Und zu allem Überdruss: In den Hallen sei kein Handyempfang, man könne im Notfall also keinen Rettungswagen rufen.

Einen Teil dieser (vermeintlichen) Mängel konnte Kämmerer Michael Hafers direkt aus der Welt schaffen: An der Temperierung der Hallen werde noch gearbeitet, im Laufe der Herbstferien sei das Problem voraussichtlich gelöst. Jede Trainerkabine verfüge über ein Telefon, über das ein Notruf abgesetzt werden könne. Das mit der Klingel sei bekannt und werde bald behoben, nur zum Riss konnte er keine Auskunft geben.

Anruf bei Kathrin Koppe, der „Bauherrin“ des Kubiz und Geschäftsführerin der GSG Grund- und Stadtentwicklung, für nähere Auskünfte: Nicht die Heizungsanlage sei Ursache der „muckeligen“ Temperatur in der Turnhalle, sondern die Lüftung. „Mittwochmittag waren drei Lüfter auf Störung gegangen“, so Koppe. Das habe dazu geführt, dass es in einer Halle 24, in den anderen beiden 22 Grad gewesen seien. „Aber es war nicht so, als wenn die Halle nicht nutzbar gewesen wäre.“ Innerhalb von zwei, drei Stunden sei die Störung behoben worden.

Präventiv, um die Steuerung zu optimieren und auch die Hallen getrennt voneinander belüften zu können, sei ein ergänzender Regler bestellt worden. Der werde in den Herbstferien eingebaut. „Das war ursprünglich zwar nicht so geplant, ist aber jetzt beauftragt“, so Koppe. Wenn also alle drei Hallen dieselbe Temperatur haben, dann aber in einer Halle trainiert wird und es wärmer wird, kann in dieser separat von den anderen beiden über die Lüftung gekühlt werden.

Die Klingel über die Telefonanlage werde noch eingestellt, wer sich verspätet habe, möge übergangsweise die Festnetznummer des Anschlusses in der jeweiligen Trainerkabine anrufen. „Eingewiesen sind alle Vereine, aber vielleicht ist bei der Kommunikation untereinander das eine oder andere Detail verloren gegangen“, vermutet die Geschäftsführerin.

Bei den Rissen handele es sich um sogenannte Schwindrisse, die

nachbearbeitet würden. „Die sind aber nur oberflächlich im Putz aufgetreten – in allen Hallen“, sagt Koppe. Es handele sich also maximal um ein ästhetisches Problem.

Apropos Sportstätten: Offenbar kursierten in Alsdorf Gerüchte über den Zustand des Schwimmbads an der Luisenstraße. Ja, der Zustand werde unter die Lupe genommen, teilte die Verwaltung mit. Aber der Zustand sei weit davon entfernt, eine Schließung in Erwägung ziehen zu müssen. Für ein paar Stunden habe man tatsächlich mal den Betrieb einstellen müssen, aber nicht wegen technischer Probleme oder dergleichen, sondern weil es personelle Engpässe gegeben habe.

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