Neuer Netto: Im September soll die Eröffnung sein

Von: Beatrix Oprée
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Weit fortgeschritten: die Supermarktbaustelle an der Geilenkirchener Straße. Foto: Beatrix Oprée

Herzogenrath. „In drei Wochen sind wir fertig“, prognostiziert der Arbeiter in der orangefarbenen Sicherheitsweste zuversichtlich. „Wir sind ja schon so weit, dass wir die Bordsteine abstecken können!“ Vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Denn wenn es regnet, könne halt nur gearbeitet werden, „bis man völlig durchnässt ist, dann gehen wir – auch aus gesundheitlichen Gründen“.

Schon gut fortgeschritten sind die Arbeiten für die neue Linksabbiegerspur auf der Geilenkirchener Straße in Merkstein. Sie soll den ebenfalls im Bau befindlichen neuen Supermarktkomplex an der Landesstraße 232 auch für die Kunden erschließen, die aus Richtung Nordsternpark zum Einkaufen anfahren. Zurzeit wird der Verkehr zur Stadtmitte hin über die Kirchrather Straße und die Thiergartenstraße umgeleitet, sind Ortskundige gebeten, den Engpass weiträumig zu umfahren.

Auch der Bau der neuen Supermarkt-Immobilie selbst verläuft planmäßig, wie Thorsten Overländer, Projektleiter der Schoofs Immobilien GmbH, Eigentümerin des früheren Autohausgeländes, auf Anfrage mitteilt. Über rund 800 Quadratmeter Verkaufsfläche wird der neue Netto verfügen, zuzüglich Backshop. Den Kunden stehen zudem 50 Stellplätze, drei Behindertenparkplätze und Abstellmöglichkeiten für Fahrräder zur Verfügung.

Bisher am August-Schmidt-Platz angesiedelt, soll der Netto-Markt verlegt werden, um Erreichbarkeit, Größe und Gestaltung der Immobilie mittlerweile längst gängigen Standards anpassen zu können. Am bisherigen Standort sei dies nicht möglich gewesen, hieß es im März auf Nachfrage unserer Zeitung aus der Firmenzentrale im oberpfälzischen Maxhütte-Haidhof. Für das dritte Quartal 2016 wurde damals die Eröffnung avisiert. Dem Vernehmen nach ist dafür nun der September angepeilt, ein genauer Zeitpunkt ließ sich am Mittwoch bei der Firmenzentrale nicht herausfinden.

Was die dringend erwünschte Nachfolgenutzung der Immobilie am August-Schmidt-Platz angeht, so verweist der Technische Beigeordnete Ragnar Migenda auf mittlerweile zwei stattgefundene Abstimmungs- und Planungsgespräche mit dem Eigentümer, der seinerseits eine Fachfirma eingeschaltet habe, um die planerischen Möglichkeiten zu eruieren. Es gebe auch Kontakte zu potenziellen Nutzern. „Es ist kein Geheimnis, dass der Gebäudekomplex Schwächen hinsichtlich Größe und Anliefersituation aufweist“, sagt Migenda, „ich bin aber dennoch zuversichtlich, dass es zeitnah eine gute Lösung geben kann“.

Dem Nahversorgungsgedanken gelte dabei besondere Aufmerksamkeit: „Wünschenswert wäre ein Drogeriemarkt, aber auch Gastronomie, um abends eine soziale Kontrolle ermöglichen.“

Hinsichtlich des Gesamtkonzepts für den Platz werde die Politik dann zu gegebener Zeit noch ein gewichtiges Wort mitzureden haben.

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