Neue Wehrführung im Stadtrat einstimmig bestätigt

Von: Beatrix Oprée
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Das neue Triumvirat an der Spitze der freiwilligen Wehr: (v.l.) Markus Albert, Wehrführer Achim Schwark sowie Theo Mertens. Foto: M. Bienwald

Herzogenrath. Sie ist einstimmig vom Stadtrat in nicht öffentlicher Sitzung und ohne jede Diskussion bestätigt worden: die neue Wehrführung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Herzogenrath. Ganz amtlich ist das alles aber streng genommen erst, sobald die Niederschrift der Ratssitzung gegengezeichnet und die entsprechenden Urkunden an die neuen Amtsinhaber überreicht worden sind.

Das legt Bürgermeister Christoph von den Driesch auf Anfrage dar.

Auf Empfehlungsschreiben von Kreisbrandmeister Bernd Hollands hin, der die personellen Anhörungen vorgenommen hatte, ist nun Achim Schwark, seit 2011 Wachleiter der hauptamtlichen Feuer- und Rettungswache an der Erkensmühle und damit Bereichsleiter des Bereichs Brandschutz- und Rettungswesen der Stadt Herzogenrath, zum neuen Wehrführer benannt worden. Schwark war in der ehrenamtlichen Wehr bislang Stellvertreter des scheidenden Wehrführers Detlev Busse, der nach rund viereinhalb Jahren um Entlassung gebeten hatte.

Da auch Thomas Hendriks als Stellvertreter des ehrenamtlichen Wehrführers zurückgetreten ist, aus beruflichen Gründen, wie er auf Anfrage mitteilt, galt es überdies, zwei neue Stellvertreter zu finden – wie sie bei einer „mittleren kreisangehörigen Stadt wie Herzogenrath“ vorgeschrieben sind. Diese Posten sollen nun Markus Albert (für sechs Jahre) und Theo Mertens (für drei Jahre) übernehmen. Albert, auch hauptberuflich in der Brandschutzdienststelle der Stadt Herzogenrath tätig, wird das Amt zunächst kommissarisch wahrnehmen, bis er die laufbahnrechtlichen Voraussetzungen – den F-VI-Lehrgang – erfüllt hat.

Der weitere stellvertretende Leiter der freiwilligen Wehr, Theo Mertens, war bis zu seiner Pensionierung im Mai diesen Jahres Wachabteilungsleiter der hauptamtlichen Wache und zudem unter anderem von 1990 bis 2010 Löschzugführer des Löschzugs Herzogenrath. Auch er wird das Amt zunächst kommissarisch wahrnehmen. Verbunden mit den ehrenamtlichen Posten sind Aufwandsentschädigungen von 2024,60 Euro jährlich für den Wehrführer sowie je 1012,30 Euro im Jahr für seine Stellvertreter.

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