Würselen - Neue Trasse: Auch für Kinderwagen und Rollatoren tauglich

Neue Trasse: Auch für Kinderwagen und Rollatoren tauglich

Von: Georg Pinzek
Letzte Aktualisierung:
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Nachschub: Palettenweise werden Betonsteine für die neuen Gehwege und Parkflächen in direkter Nachbarschaft zur Pfarrkirche St. Sebastian herangekarrt. Foto: Georg Pinzek
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Handarbeit: Auf einer Fläche von 3800 Quadratmetern werden Pflastersteine verlegt.

Würselen. Trotz der Bauferien geht der Um- und Ausbau der Verkehrsfläche an St. Sebastian weiter, wenn auch etwas langsamer, als in den Wochen zuvor. An einigen Stellen nimmt der neu geordnete Straßenraum bereits Konturen an. Das derzeit stark reduzierte Team vom Tiefbau ist aktuell mit Pflasterarbeiten entlang des Kirchenareals beschäftigt.

Palettenweise werden immer wieder neue Steine geliefert, damit der Nachschub nicht ausgeht.

50 Parkplätze und 37 Laternen

Große Flächen wurden bereits neu gepflastert, und der Verkehr aus Richtung Markt rollt bereits auf dem Teilstück An St. Sebastian auf der neuen Trasse. Auch der Kreisverkehr im Kreuzungsbereich der Straßen An St. Sebastian/Sebastianusstraße ist bereits angelegt worden, dient aber in weiten Teilen als Lagerfläche für das Baumaterial. Kleinere Bautrupps von Energieversorgern sind auch in den Ferien immer wieder im Bereich der Baustelle Drischer Straße/Wilhelmstraße aktiv.

Insgesamt wird ein 7900 Quadratmeter großer Straßenraum aufgemöbelt, davon sind 4100 Quadratmeter Fahrbahn in Asphalt und 3800 Quadratmeter Gehweg und Parkplätze in Betonsteinpflaster. Der Ausbau erfolgt behindertengerecht. So haben die Gehwege durchweg eine Breite von mindestens zwei Metern.

An den Fußgängerüberwegen und Bushaltestellen werden taktile Elemente eingebaut. Das sind kontrastreiche sowie mit Noppen und Rillen bestückte Gehwegplatten. Der Tastanschlag für Blinde und Sehbehinderte gehört ebenso zum Standard wie bei den Übergangen die Nullabsenkung der Randsteine für Rollatoren und Kinderwagen. 37 neue Straßenlaterne mit energiesparenden LED-Leuchten werden aufgestellt.

Etwa 50 Parkplätze, davon zwei Taxistände und vier Behindertenparkplätze, stehen dort nach dem Ausbau zur Verfügung. Neun Grünbeete sollen angelegt werden, davon fünf Baumbeete und vier mit Niedrigbewuchs an St. Sebastian wegen der darunter liegenden Versorgungsleitungen. Wie die Grünanlage des Kreisverkehrs gestaltet werden soll steht indes noch nicht fest.

Insgesamt kostet der Um- und Ausbau 1,15 Millionen Euro, davon werden 820.000 Euro für den Straßenbau ausgegeben, der Kanal schluckt 230.000 Euro und die Straßenbeleuchtung schlägt mit 100.000 Euro zu Buche.

Anfang September, wenn die Ferien zu Ende sind, wird das Ausbau-Tempo sicherlich wieder stark anziehen. Schließlich wollen die städtischen Bauherrn im November fertig sein.

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