Neue Mythen der Rechtsextremisten

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Herzogenrath. Mit den Mythen der Rechtsextremisten - vom „Versailler Diktat” bis zum „Islamismus” - setzt sich Privatdozent Dr. Manfred Schmitz, Politologe und Medienwissenschaftler der RWTH, auf Einladung der VHS und des Evangelischen Erwachsenenbildungswerks am Montag, 9. Februar, 19.30 Uhr, im Gemeindehaus der Markuskirche, Geilenkirchener Straße 41, auseinander.

Waren es einst die „Feinde”, die Deutschland vor dem Ersten Weltkrieg „umringten”, später die „Allianz der Feindmächte” und deren „Diktat von Versailles” oder die „Verschwörung des internationalen Finanzjudentums” oder schlicht und maximal reduziert „Der Jude”, der für alle Probleme des Deutschen Reiches verantwortlich gemacht wurde, so sind es heute vor allem „die Ausländer, die Asylanten, die nach Deutschland hineindrängen und das Volk überfremden und ausbeuten wollen”.

Das große, vereinheitlichte Feindbild ist heute „Der oder das Fremde” - in der Propaganda oft zugespitzt „Der Islam”. Der Vortrag versucht, den Mythen der alten und neuen Rechtsextremisten auf die Spur zu kommen. Die Veranstaltung ist gebührenfrei.
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