Herzogenrath - Neue Mensa soll auch ein Raum der Erholung werden

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Neue Mensa soll auch ein Raum der Erholung werden

Von: Elisa Zander
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Schickes Ambiente: Rund 600 Sc
Schickes Ambiente: Rund 600 Schüler in zwei Schichten können unter dem Olivenbaum speisen. Foto: Elisa Zander

Herzogenrath. Rot ist ganz klar die dominierende Farbe. Von ihr wird man schon von weitem empfangen, durch das Eingangsportal geführt und quasi von der Garderobe bis zur Essensausgabe weitergereicht.

Es ist eine warme Farbe, die Gemütlichkeit ausstrahlt und dazu einlädt, viel Zeit in den Räumlichkeiten zu verbringen. Der Blick durch die gegenüberliegende Glasfront gibt den Blick auf die angrenzende Terrasse und das Außengelände frei.

Sich hier „von den Strapazen des Alltags erholen, dabei soziale Kompetenzen ausbauen und das gute Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern ausbauen”, darauf freut sich Heide Barth, Vorsitzende des Lehrerrates des städtischen Gymnasiums Herzogenrath, besonders.

Nach knapp eineinhalb Jahren Bauzeit - die Überlegungen zum Bau liegen bereits drei Jahre zurück - ist die neue Mensa des Gymnasiums fertig. Der Komplex schmiegt sich wie eine Niere um das verbliebene Grundstücksareal, auf dem er gebaut wurde und erweitert durch seine Eigenständigkeit nun die Campus-Atmosphäre des Schulgeländes.

Schulleiter Reinhard Granz betonte während des Festaktes zur Eröffnung der Mensa die „lohnende Investition in die Bildung, die langfristig Rendite bringen wird”, und dankte ausdrücklich dem städtischen Rat sowie der Verwaltung, um das „stete Bemühen um die Herzogenrather Schullandschaft”. Mit der Mensa sowie dem vor zwei Jahren eingeführtem Ganztagsbetrieb antwortet die Schule auf die veränderten Bedingungen einer sich wandelnden Gesellschaft.

Der Mensaneubau, der auch als Aufenthaltsraum genutzt werden soll, ist auf dem Stand modernster Technik und Wärmedämmung. 2,46 Millionen Euro hat die Stadt investiert - 100 000 Euro wurden von Landesseite finanziert. „Aber das war es uns wert”, sagte Bürgermeister Christoph von den Driesch.

Für die Schüler wird es eine „neue Möglichkeit, sich mit der Schule zu identifizieren”, sagte Schülersprecher Steffen Mingenbach, gab dabei aber zu bedenken, dass die Verantwortlichen nun „eine gesunde Balance zwischen gesunder Ernährung und Schülerwünschen” finden müssten, um den gewünschten Erfolg zu erfahren.
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