Herzogenrath - Neue Leuchten erhellen Herzogenraths Stadtmitte

Neue Leuchten erhellen Herzogenraths Stadtmitte

Von: red
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Während am Boden die Offiziellen über die Maßnahme diskutieren, sorgt über ihnen Monteur Ismail Arkasu für den richtigen Sitz der frischen Beleuchtung rund um den Ferdinand-Schmetz-Platz. Foto: (red)

Herzogenrath. Pünktlich zum Pressetermin zogen sich Montagvormittag die Wolken über Herzogenraths Mitte dunkel zusammen, und bescherten der neuen Straßenbeleuchtung auch tagsüber schon ideale Bedingungen.

Und während Monteur Ismail Arkasu und seine Kollegen per Steiger-Wagen rund um den Ferdinand-Schmetz-Platz für den Austausch von insgesamt 178 dort bisher verbauten Kugelleuchten sorgten, sprachen unten Enwor-Geschäftsführer Herbert Pagel und Herzogenraths Bürgermeister Christoph von den Driesch über die Maßnahme. So werden neben den Leuchtkörpern, die mit warmweißem LED-Licht erstrahlen, im Laufe des Jahres auch die Träger verändert. Die Laternenmasten erhalten einen neuen Anstrich – in Anthrazit statt des bisherigen Tannengrüns. „Auch die Stromkästen werden farblich umgestaltet“, sagt von den Driesch, der damit einen Baustein zur avisierten Attraktivitätssteigerung des Zentrums von Herzogenrath gelegt sieht. Gesamtkosten für diese Aktion: rund 44 000 Euro.

Umgesetzt wird das Ganze vom Partner Enwor, der bereits an der Apolloniastraße die Lampen ausgetauscht hat und weitere Straßenzüge umrüsten wird. Für Herbert Pagel ist die seit 2014 laufende Umrüstung der Straßenbeleuchtung nicht nur ein Schritt zur optischen Aufwertung. „Insgesamt wurden und werden rund 2100 Leuchten umgerüstet oder ersetzt“, sagt er. Umgerechnet werden der Umwelt so alleine im Stadtgebiet von Herzogenrath 186 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr erspart. „Nur der Austausch im Rahmen des Innenstadtkonzepts spart 8000 Kilowattstunden Strom und dreieinhalb Tonnen Kohlendioxid pro Jahr“, schloss Pagel.

Das Innenstadtkonzept unter dem Leitbild „Einkaufen – Arbeiten – Wohnen – Erholen im Zentrum der kurzen Wege“ wird seit Ende 2014 in ein so genanntes „integriertes Handlungskonzept“ für die Innenstadt von Herzogenrath und die nördlich angrenzenden Flächen entwickelt. Das bald fertige Konzept soll zusammen mit den Förderanträgen im Herbst 2016 bei der Bezirksregierung Köln eingereicht werden. Ziel ist es, so der Bürgermeister, das von privatem Engagement, der aktiven Beteiligung aller Bürger und der Geschäftsleute getragene Konzept dann mit Mitteln der Städtebauförderung umzusetzen. „Denn eine erfolgreiche und nachhaltige Umgestaltung des Herzogenrather Zentrums lässt sich nur dann bewältigen, wenn Privatinvestitionen und öffentliche Maßnahmen ineinander greifen.“

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