Baesweiler - Neue Lehrküche in der Realschule Setterich in Betrieb genommen

Neue Lehrküche in der Realschule Setterich in Betrieb genommen

Von: nu
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Mohamed Almaleki, Joel Maus, Daimon Herzig, Hauswirtschaftslehrerin Kristina Auerbach, Fatma Isik, Sirin Koc und Beyza Akcay (von links) freuen sich über das Ergebnis des Kochunterrichts – eine köstliche Pizza. Foto: Margret Nußbaum

Baesweiler. Eine moderne neue Küche: Davon träumen viele Menschen – aber auch Lehrer an Schulen, die Mädchen und Jungen in Hauswirtschaft unterrichten. Für die Realschule in Setterich ist dieser Traum nun in Erfüllung gegangen.

Die Stadt Baesweiler hat die baulichen Voraussetzungen für den Einbau einer Küche geschaffen. Sie besteht aus insgesamt vier Kojen – jeweils ausgestattet mit Elektroherd, Backofen, Spüle und Elektroanschluss auf der Arbeitsplatte. Hinzu kommen eine separate Küchenzeile, Kühlschrank und Gefrierschrank, Mikrowelle, Schränke und natürlich Arbeitsmaterial wie Geschirr, Besteck, Töpfe und Pfannen.

Die Kosten von insgesamt 73.000 Euro habe die Stadt gern investiert, erklärte Bürgermeister Dr. Willi Linkens bei der Einweihung. Linkens, Schulamtsleiter Wolfgang Ohler und Realschulrektor Jan Bran stand die Freude ins Gesicht geschrieben, als sie den Mädchen und Jungen beim Kochen zuschauen durften.

Und die nahmen ihre Sache ernst. Unter Anleitung ihrer Hauswirtschaftslehrerin Kristina Auerbach entstanden eine köstlich duftende Pizza und eine süße Mascarpone-Creme.

Zusätzlich Hauptschulzweig

Die Realschule mit 753 Schülerinnen und Schülern unterhält zusätzlich einen Hauptschulzweig. Für die früheren Hauptschüler mussten Küche und Werkraum eingerichtet werden. Denn im Gegensatz zur herkömmlichen Realschule werden im Hauptschulzweig Hauswirtschaftslehre, Technik und handwerkliche Grundkenntnisse vermittelt.

„Je ein halbes Jahr Technik und Hauswirtschaft sowie ein Jahr Wirtschaftskunde müssen alle Mädchen und Jungen des Hauptschulzweigs absolvieren. Die drei Fächer werden getrennt benotet. Daraus setzt sich dann eine Gesamtnote zusammen“, erklärt Kristina Auerbach.

Wie weit die zwölf- und 13-Jährigen in der Hauswirtschaftslehre schon sind, davon konnten sich schließlich alle Gäste beim Kosten der Pizza und des verlockenden Desserts überzeugen.

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