Neue Ladestation: Standort ist An der Burg in Setterich

Von: nu
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Stadtbotin Sabine Speckbrock und Michael Schöttel, Mitarbeiter des Sozialamtes, sind von den E-Flitzern und der neuen Ladestation in Setterich begeistert. Foto: Margret Nußbaum

Baesweiler. Die Stadt setzt zunehmend auf Elektromobilität. Mit Mitteln aus dem eigenen Haushalt und einer hohen Förderung aus Bundesmitteln wurden mittlerweile zwei Renault Zoe, ein Kangoo – und in Verbindung mit der EWV – eine Ladesäule am Rathaus in der Mariastraße in Betrieb genommen.

Eine zweite Ladesäule gibt es nun in Setterich gegenüber des katholischen Pfarrheims St. Andreas, An der Burg. „Zwei Rathäuser, diverse Schulstandorte, Turnhallen, Vereinsheime und andere städtische Gebäude: Da kommen einige Tausend Kilometer jährlich zusammen“, erklärt Bürgermeister Dr. Willi Linkens.

Im Rahmen des Projektes „Mobilprofit“, das Baesweiler erfolgreich mit Auszeichnung durchlaufen hat, entstand die Idee, den städtischen Fuhrpark teilweise auf Elektromobilität umzustellen und so einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung freuen sich. Denn nun stehen ihnen für Dienstfahrten zwei kleine, leise, umweltfreundliche Fahrzeuge zur Verfügung. Die Schnupperfahrten mit den Flitzern waren der Renner.

Sabine Speckbrock arbeitet bei der Stadt Baesweiler als Botin. Postzustellungen, Entsorgen von leeren Flaschen, Besorgen von Snacks und Getränken, wenn Besuch ins Haus steht und vieles mehr zählt zu ihren Aufgaben. Früher ist sie die 40 bis 60 Kilometer pro Tag mit dem Motorroller gefahren, dann mit einem Ford Fiesta von der Stadtverwaltung und seit neuestem mit einem der beiden schnittigen Renaults.

„Im ersten Moment war es etwas ungewohnt. Aber nun bin ich total begeistert, denn das Auto fährt sich super“, freut sich Sabine Speckbrock. „Super ist auch die Reichweite von 150 Kilometern.“ Nach einer Phase des Einfahrens kann das Fahrzeug sogar bis zu 250 Kilometer bis zum nächsten Aufladen zurücklegen. Ein Vorteil, der auch Michael Schötter vom Sozialamt mehr als gelegen kommt. Denn er legt zuweilen locker 150 Kilometer pro Tag zurück. Aufgeladen ist das Fahrzeug schnell.

„Nach zweieinhalb Stunden an der Säule verfügt es wieder über die volle Ladung“, sagt Michael Schöttel. Natürlich können die beiden Ladestationen auch von Bürgern mit E-Fahrzeugen genutzt werden. „Für EWV-Kunden ist das bis Ende des Jahres kostenlos möglich“, erklärt die technische Dezernentin Iris Tomczak-Pestel. Später kann der verbrauchte Strom am Gerät über Paypal oder die EC-Karte bezahlt werden.

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