Herzogenrath - Neue Interpretationen und eine Konzerreihe in der Villa

Neue Interpretationen und eine Konzerreihe in der Villa

Von: Nina Krüsmann
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Impressionen: Die Bilder von Beatrijs Blom an der Roermonder Straße 63 sind vom 11. bis 30. Mai dienstags bis freitags, 10 bis 18 Uhr, samstags, 11 bis 16 Uhr und sonntags, 12 bis 16 Uhr, zu sehen. Foto: Nina Krüsmann

Herzogenrath. Beeindruckende Porträts in weißen, grauen und schwarzen Farbtönen sind in der Ausstellung der Niederländerin Beatrijs Blom zu sehen: Am Samstag, 11. Mai, wird die Werkschau im Kunst-, Kultur- und Wirtschaftszentrum (KKWZ) in der Villa Herzogenrath eröffnet.

Die 55-jährige Künstlerin lebt in Heerlen. Früher waren ihre Werke vor allem illustrativ und erschienen zum Beispiel in Märchenbüchern – menschliche Figuren vor buntem Hintergrund im Bereich des Magischen. Realistisch und detailreich sind ihre aktuellen Arbeiten. „Meine größte Leidenschaft ist es, aus dem Nichts heraus zu arbeiten.“

Beeindruckend ist etwa das Porträt einer jungen Frau: Diese Übermalung einer alten Porträtstudie scheint heute in schwarzer Farbe zu versinken. „Das ist nun kein gewöhnliches Porträt mehr. Ursprünglich entstand es nach einem Modell, und ich habe mir in letzter Zeit angewöhnt, viele alte Studien zu recyceln, etwas völlig Neues daraus zu schaffen“, erklärt die Künstlerin, die mit Aquarellen, Gouache, Acryl und Ölfarben arbeitet.

Vor einigen Jahren hat Blom eine Teilzeitausbildung für Maler an der Kunstakademie in Maasmechelen begonnen. Nach ihrem Diplom folgt die Spezialisierung. „Ich habe zum Beispiel gelernt, mit großen Leinwänden zu arbeiten und mit anderen Materialien zu experimentieren.“

Kunst und Musikgenuss verbinden können Besucher mit dem neuen Kulturangebot im KKWZ: Die Reihe „Klassik um 5“ bietet viermal im Jahr klassische Musik zwischen den Ateliers. Rebecca Grauer (Violine) und Peter Grauer (Klavier) unterhalten das Publikum zum Start der neuen Konzertreihe in der Villa Herzogenrath. Auf dem Programm stehen Niccolo Paganini, Wolfgang Amadeus Mozart, Pablo de Sarasate, Béla Bartók, Henryk Wieniawski und César Franck.

Im Eintrittspreis von 25 Euro sind ein Sektempfang sowie Canapés in der Pause und nach dem Konzert enthalten.

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