Neue „Familiensuite” am Medizinischen Zentrum des Kreises

Von: Nina Krüsmann
Letzte Aktualisierung:
geburtshilfe_bu
Jung-Familie Roßkamp (mit Baby Florian) fühlt sich wohl im neuen Familienzimmer des MZ. Foto: Nina Krüsmann

Würselen. Eine „Familiensuite”, in der man sich einfach wohl fühlen muss, erweitert seit kurzem das Angebot der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Medizinischen Zentrum Kreis Aachen (MZ).

Der Betriebsteil Marienhöhe bietet diesen neuen, besonderen Service für junge Familien in seinen Räumlichkeiten an.

„Bei der medizinischen Versorgung haben wir einen Stand erreicht, den man in Sachen Modernität und Qualität nicht verbessern kann. Nun wollen wir etwas im sozialen Bereich tun”, erklärt MZ-Geschäftsführer Falko Rapp.

Rund 700 Geburten gibt es im MZ jedes Jahr, Kreißsäle und Neugeborenenstation werden ständig auf dem neuesten Stand gehalten.

Das neue Familienzimmer macht es möglich, dass junge Väter auf der Neugeborenenstation zu ihrer Partnerin ziehen, um direkt von Anfang an und rund um die Uhr bei ihrer Familie sein zu können.

„Dies soll der Familie ermöglichen, die ersten gemeinsamen Tage besonders intensiv zu erleben”, erklärt Dr. Ion-Andrei Müller-Funogea, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

Es liege im Trend, die Dienstleistungen im Krankenhaus zu erweitern und der werdenden beziehungsweise jungen Mutter das Leben so schön wie möglich zu machen. „Schließlich sind Schwangere keine Patienten, und das Ereignis Geburt ist ein Familienerlebnis”, betont der Arzt.

Das große und gemütliche Apartment verfügt über ein Doppelbett, eine kleine Wohnecke mit Tisch und Schränken und ein Badezimmer. „Seit Dezember haben wir schon sieben Paare zu Gast gehabt, die sich sehr wohl gefühlt haben.

Die meisten bleiben zwischen zwei und vier Nächten”, sagt Franz Klein, MZ-Verwaltungsdirektor. Gerade für die frischgebackenen Väter sei es eine große Freude, ihr Kind von Anfang an richtig kennenzulernen. „Die Nachfrage ist groß, was unsere Idee bestätigt”, freut sich der Verwaltungsdirektor.

Begeistert sind auch Maria und Mark-André Roßkamp, deren Sohn Florian gerade in Marienhöhe zur Welt kam.

Das Familienzimmer habe sie in den ersten Tagen sehr bereichert. Für diesen kleinen Luxus bezahlt der Vater pro Tag eine Pauschale von 70 Euro, die eine Vollpension einschließt. Klein: „Wir wollen mit diesem sozialen Preis ermöglichen, dass sich jede Familie das Angebot leisten kann.”

Ein weiteres neues Angebot ist der so genannte Storchenparkplatz. Dieser Parkplatz in der Nähe des Haupteingangs wird speziell für werdende Eltern frei gehalten. Müller-Funogea: „Im Fall der Fälle macht das ganz schön was aus, wenn man keinen Parkplatz suchen muss.”

Auch nachdem die Kinder das Licht dieser Welt erblickt haben und die Mutter entlassen ist, muss die Begleitung durch das MZ nicht aufhören.

MZ-Geschäftsführer Falko Rapp: „Auf Wunsch wird die Betreuung fortgesetzt und man kann in Kontakt bleiben.” So gebe es Elternkurse und Stillgruppen, die fast wie eine große Familie wirken.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert